Kategorie: Dokfilminfo – Aktuelles

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Meisterklasse mit Andres Veiel in Stuttgart

Am Freitag, den 19. Oktober 2018, setzt das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart seine Reihe »Meisterklasse« fort. Erfahrene Dokumentarfilmautoren und -regisseure geben hier Einblick in ihre Arbeit. Diesmal wird der renommierte Autor, Theater- und Filmregisseur Andres Veiel zu Gast sein. Der auf 25 Teilnehmende begrenzte Workshop steht unter dem Titel »Inszenierung und Authentizität« und will Andres Veiels »Strategien des dokumentarischen Erzählens« ergründen. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro (Studierende 30 Euro).

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Ranzengarde 1928

Historisches Filmprogramm in der Freiburger Museumsnacht

Zum zweiten Mal beteiligte sich in diesem Jahr das Kommunale Kino Freiburg an der Freiburger Museumsnacht. Neben dem Bundesarchiv lieferte auch das Haus des Dokumentarfilms historische Filme zu Freiburg aus der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg. Außerdem präsentierte sich das deutsch-französische Interreg-Projekt »RhInédits. Amateurfilm am Oberrhein«.

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Filmgespräch mit Kay Hoffmann (links, HDF) und Regisseur Niels Bolbrinker © Schneider

Vom Bauen der Zukunft: Utopie ist machbar

Wer interessiert sich heute noch für Le Corbusier? Wer verzichtet für Mies van der Rohe auf einen lauen Sommerabend? Wer will die Utopien des 20. Jahrhunderts erkunden, wo doch die Realitäten des Einundzwanzigsten viel unmittelbarer sind? Wer so an »Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus« herangeht, erlebt Erstaunliches. Der Dokumentarfilm über eine revolutionäre Neubesinnung in der Raumwahrnehmung wirft Fragen auf, die mehr sind als Zentimeterangaben: Wo sind wir und wie sind wir in einem Raum, der dadurch entsteht, dass wir darin sind. Das sind ja fast schon existentielle Fragen und Niels Bolbrinker, einer der beiden Regisseure dieses Filmes, zeigt bei der DOK Premiere seines Werkes auf Einladung des Hauses des Dokumentarfilms, wie aktuell diese Fragen und ihre Anworten auch heute noch sind.

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claude lanzmann

Schreien, nicht schweigen: Claude Lanzmann gestorben

Sich gegen alle Widerstände – speziell auch in Deutschland – hinweggesetzt zu haben und mit fast zehn Stunden Film unter dem Titel »Shoah« ein Meisterwerk der Dokumentarfilmgeschichte gemacht zu haben, das die Monstrosität des Mordens und die Brutalität des Nichtstuns wie kein zweites Werk thematisierte – das ist und bleibt das große Vermächtnis von Claude Lanzmann. Der französische Filmemacher ist am Donnerstag, 5. Juli 2018, im Alter von 92 Jahren gestorben. Die filmische Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Juden im 20. Jahrhundert war das große Thema seiner Arbeit. Seine Filme bleiben, mit ihnen die Erinnerung – furchtbar, aber notwendig.

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Deutscher Dokumentarfilmpreis: »Of Fathers and Sons« gewinnt den Hauptpreis

Die Gewinner des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2018 und der Sieger in vier weiteren Kategorien stehen fest. Die zum Abschluss des SWR Doku Festivals und des Branchentreffs Dokville am Freitagabend in Stuttgart verliehenen Auszeichnungen haben eine Preissumme von insgesamt 37.000 Euro. Der größte Teil davon entfällt auf Talal Derki und seinen 99-minütigen Dokumentarfilm »Of Fathers and Sons«

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Rhinedits © Kay Hoffman

»Rhinedits« gestartet: Private Filme sind visuelle Schätze

Mit einer Kick-off-Veranstaltung ist das Interreg-Projekt »Rhinedits. Amateurfilm am Oberrhein« gestartet. Zu einem gemeinsamen Projektstart trafen sich am Donnerstag, 14. Juni 2018, in der Universitätsbibliothek Strasbourg Wissenschaftler, Pädagogen und Interessierte. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Ziel ist es, Amateurfilme der vergangenen hundert Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, zu recherchieren, zu archivieren und wieder zugänglich zu machen.

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Portrait Eric Friedler

Im Gespräch: Der Filmemacher Eric Friedler

Mit besonderer Freude präsentiert Dokville 2018 am 29. Juni 2018, dem zweiten Tag des diesjährigen Branchentreffs, mit Eric Friedler einen der wichtigsten deutschen Dokumentarfilmer. Das Gespräch im Kino Metropol (Stuttgart) führt Manfred Hattendorf, Vorstandsvorsitzender des Hauses des Dokumentarfilms und Leiter der Abteilung Fernsehfilm im Südwestrundfunk. Eric Friedlers Dokumentarfilm »Eskimon Limon: Eis am Stiel – Von Siegern und Verlieren« wird auch im parallel stattfindenden SWR Doku Festival gezeigt.

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Kinder und Doku-TV: »Der Krieg und ich«

Dokumentarische Formate richten sich – im Kino wie im TV – zumeist an Erwachsene. Nicht so die Serie »Der Krieg und ich«. Der Branchentreff Dokville (28. und 29. Juni 2018 in Stuttgart) stellt diese von Looksilm und dem SWR produzierte Drama-Serie vor. In der Diskussion geht es speziell darum, wie Kinder auf verängstigende Themen wir Krieg reagieren.

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Filmemacher Marcus Vetter bei der Arbeit

Werkstattgespräch mit Marcus Vetters Filmperspektive

Die Film Commission Region Stuttgart lädt in Kooperation mit dem Haus des Dokumentarfilms im Anschluss an den ersten Tag von Dokville 2018 ein zu einem Werkstattgespräch mit dem Filmemacher Marcus Vetter über seine Produktionsfirma Filmperspektive mit Sitz in Stuttgart. Die Teilnahme ist begrenzt, Anmeldung ist per E-Mail ab sofort möglich.

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»Chicks on Boards« – Auf Brettern der Freiheit entgegen

In vielen Kulturen sind Frauen auf dem Surfbrett ein Affront, häufig verbunden mit Ausschluss oder Sanktionen Es gibt aber welche, die surfen trotzdem: Für die fünfteilige Doku-Serie »Chicks on Boards« begibt sich die Arte-Moderatorin und passionierte Surferin Dörthe Eickelberg auf eine Reise zu jungen Frauen in aller Welt, die sich trotz ihrer Religion, Hautfarbe oder Tradition in der Gesellschaft ein Stück Freiheit erobern – auf dem Brett, auf dem Meer – und damit viel riskieren. Bei Dokville 2018 ist die Serie Thema am ersten Tag des Branchentreffs.

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