Kategorie: Dokfilminfo – Aktuelles

Dieter Kosslick unterschrieb die »5050x2020« © Astrid Beyer

Die 69. Berlinale macht sich für Frauen in der Filmindustrie stark

Dieter Kosslick unterschreibt 5050×2020 Erklärung

Am ersten Berlinale Wochenende hat Festspieldirektor Dieter Kosslick die sogenannte „5050×2020“ Pledge unterschrieben. Bis 2020 sollen die Leitungen und Auswahlgremien des Festivals paritätisch besetzt werden und Filme von Regisseurinnen zu 50 Prozent im Programm vertreten sein.

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Erde 2 Foto Nikolaus Geyhalter Flmproduktion

Berlinale I

Berlinale und Dokumentarfilme I

Auf der diesjährigen Berlinale laufen wieder zahlreiche Dokumentarfilme aus der ganzen Welt in allen Sektionen – außer im Wettbewerb. Immerhin läuft Agnés Vardas »Varda par Agnés« außer Konkurrenz und die berühmte französische Filmemacherin wird in diesem Jahr mit einer Berlinale Kamera ausgezeichnet. Dafür laufen einige Dokumentarfilme in der Reihe »Berlinale Special« wie »Anthropocene« von Jennifer Baichwal, Nicholas de Penscier und Edward Burtynsky, ein bildmächtiger Film über die Folgen menschlichen Handelns auf die Welt.

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Fimposter, Mann oberkörperfrei am Lesen

Überraschungen des Lebens im Fokus der dokumentarischen Kamera

Wie real ist das, was uns der Dokumentarfilm für echt vorsetzt? Eine Diskussion, die nicht erst durch jüngste Ereignisse rund um den Spiegel und den WDR geführt wird, sondern schon in der ersten Sekunde der Filmgeschichte hätte beantwortet werden müssen. Auch in der DOK Premiere von »Berlin Excelsior«, einem sehenswerten Dokumentarfilm von zwei jungen Filmemachern über Bewohner eines Hochhauses, war der Wunsch spür- und hörbar, sich über Authentizität und Inszenierung sowie über die Verantwortung des Filmenden für seine Protagonisten auszutauschen. Die wichtigste Aussage in dieser Hinsicht: Es lässt sich nicht immer alles realisieren, was geplant war; und nicht alles, was gefilmt wird, war auch so vorausgedacht.

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Horst Stern @ Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Horst Stern: Ein Meister des Wortes ist gegangen

Der Umweltschützer und Fernsehjournalist Horst Stern ist tot. Bekannt wurde Stern mit »Sterns Stunde«, produziert vom damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR). Stern starb nach Angaben seines Sohnes am vergangenen Donnerstag nahe Passau im Alter von 96 Jahren. »Mit Horst Stern haben wir einen der bedeutendsten Dokumentarfilmer des Landes verloren”«, würdigte SWR-Intendant Peter Boudgoust das Schaffen des Journalisten, Autors und Filmemachers. Wir veröffentlichen aus diesem Anlass eine »Hommage an Horst Stern« von Irene Klünder, Geschäftsführerin des Hauses des Dokumentarfilms. Der Text erschien ursprünglich im Buch »Aus kurzer Distanz. Die Macht der Bilder, die Macht der Worte«; veröffentlicht 2016 zum 25jährigen Bestehen des Hauses des Dokumentarfilms.

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Filmszene

Ein Wimpernschlag lang Wange an Wange mit dem Glück

Die Ausstellung »Ekstase« ist ein großer Erfolg für das Kunstmuseum Stuttgart – unter anderem auch deshalb, weil das Thema sehr differenziert erschlossen wird. Dass es weitere Aspekte gibt, die es zu ergründen lohnt, zeigte der Thementag »Ekstase im Kino«, der nur wenige Hundert Meter vom Museum entfernt in einem der Stuttgarter Innenstadtkinos stattfand. Das Programm aus fünf Dokumentar- und Experimentalfilmen und einem Filmgespräch hatte Kay Hoffmann, Filmexperte und Studienleiter Wissenschaft im Haus des Dokumentarfilms, zusammengestellt.

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Bild von "Ekstase"-Flyern

Ekstase im Kino (5): Von der Grenzenlosigkeit des Seins 

Fünf Dokumentar- und Essayfilme zu ekstatischen Ausnahmezuständen und Lebensentwürfen präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Kunstmuseum Stuttgart am Sonntag, 20. Januar 2019 in Stuttgart. Der Höhepunkt und Abschluss des Thementages ist ein absoluter Kultfilm, den man im Kino genießen sollte: Godfrey Reggios kunstvoller Experimentalfilms »Koyaanisqatsi«.

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Symbolbild Platzhalter Filmstreifen

Ekstase im Kino (4): Die Natur, der Künstler und ein Filmemacher

Fünf Dokumentar- und Essayfilme zu ekstatischen Ausnahmezuständen und Lebensentwürfen präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Kunstmuseum Stuttgart am Sonntag, 20. Januar 2019 in Stuttgart. Der vierte Programmpunkt des Tages ist die Künstlerbiografie »Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy«.

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Filmszene

Ekstase im Kino (3): Die große Lotti Huber in »Anita – Tänze des Lasters« 

Fünf Dokumentar- und Essayfilme zu ekstatischen Ausnahmezuständen und Lebensentwürfen präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Kunstmuseum Stuttgart am Sonntag, 20. Januar 2019 in Stuttgart. Der dritte Programmpunkt des Tages ist ein ganz besonderes Experiment: Die große Schauspielerin Lotti Huber lässt in Rosa von Praunheims »Anita – Tänze des Lasters« die verwegene Zeit der Anita Berber aufleben.

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