Autor: Thomas Schneider

„Ich liebe Print, ich liebe Online, ich liebe es, das Beste zwischen beiden Welten zu vereinen“, sagte Thomas Schneider über seine Arbeit. Ab 2009 war er für das HDF im Bereich Redaktion sowie PR/Marketing tätig. 2019 verstarb Schneider überraschend und viel zu früh.
Szene aus »Die letzten Männer von Aleppo« © SWR / Larmfilm, AMC

Oscar-Kandidat »Die letzten Männer von Aleppo«

Der Blick in Ferad Fayyads Dokumentarfilm »Die letzten Männer von Aleppo« ist meistens nach oben gerichtet – dorthin, von wo der Tod kommt. Nach den Bombenangriffen springen die Männer des syrischen Zivilschutzes ins Auto und versuchen zu retten und zu bergen. Einer der bewegendsten Dokumentarfilme der letzten Zeit – bis 15. Mai 2018 in der SWR-Mediathek zu sehen.

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»Zen for nothing«

Schweigen, Meditieren, im Garten arbeiten. Die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo reist in Werner Penzels Dokumentarfilm »Zen for Nothing« in ein Zen-Kloster, um herauszufinden, ob sie dort sich und ihr Leben ordnen kann. Ein beeindruckendes Protokoll einer Veränderung. Der Film ist bis 4. Februar 2018 in der Arte-Mediathek abrufbar.

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Szene aus »1917 – Der wahre Oktober« © Kathrin Rothe Filmproduktion

»1917 – Die Künstler und die Revolution«

Bei Dokville 2017 vor wenigen Wochen schilderte die Filmemacherin Kathrin Rothe ihre Arbeit und künstlerische Freiheit bei der Umsetzung von »1917 – Der wahre Oktober«. Der Dokumentarfilm, der Geschichte mit Animationen erzählt, ist eine filmkünstlerisch ganz einzigartige Neuerzählung der Oktober-Revolution. Und man darf ihn auch einfach mal uneingeschränkt schön finden. Arte zeigt eine 52-Minuten-Version des Filmes unter dem Titel »1917 – Die Künstler und die Revolution« bis zum 1. Dezember 2017 in der Mediathek des Senders.

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Szene aus »1917 – Der wahre Oktober« © Kathrin Rothe Filmproduktion

»1917 – Der wahre Oktober«

Revolution ist auch eine Kunst: Bei Dokville 2017 schilderte die Filmemacherin Kathrin Rothe ihre Arbeit und künstlerische Freiheit bei der Umsetzung von »1917 – Der wahre Oktober«. Der Dokumentarfilm, der Geschichte mit Animationen erzählt, ist eine filmkünstlerisch ganz einzigartige Neuerzählung der Oktober-Revolution.

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Bild eines Fotografen in einer Berglandschaft zwischen Gräsern

»Das Salz der Erde«

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado sammelt mit seinen Fotografien unglaubliche, monumentale, stets schwarz-weiße Aufnahmen von Menschen. Er ist kein Reporter, sondern ein Fotograf im besten Sinne. Ein Lichtmaler. Der deutsche Filmemacher Wim Wenders hat ihn und seinen Arbeiten in »Das Salz der Erde« porträtiert. Ein Film, der auch deshalb so tief blickt, weil ein Sohn Salgados als Co-Regisseur mitarbeitete. Das Erste zeigt den 2015 für den Oscar nominierten Film bis zum 8. November 2015 in der Mediathek.

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Bild zweier Männer in schwarz/weiß

TV-Tipp 29.8.: Menschen mit Licht gemalt

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado sammelt mit seinen Fotografien unglaubliche, monumentale, stets schwarz-weiße Aufnahmen von Menschen. Er ist kein Reporter, sondern ein Fotograf im besten Sinne. Ein Lichtmaler. Der deutsche Filmemacher Wim Wenders hat ihn und seinen Arbeiten in »Das Salz der Erde« porträtiert. Ein Film, der auch deshalb so tief blickt, weil ein Sohn Salgados als Co-Regisseur mitarbeitete. Arte zeigt den 2015 für den Oscar nominierten Film am Mittwochabend.

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Szene aus »Nach Wriezen« © rbb/Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

TV-Tipp 29.10.: Jung und (nicht) chancenlos

Drei jugendliche Straftäter, entlassen aus der JVA Wriezen, hat Filmemacher Daniel Abma drei Jahre lang mit der Kamera begleitet. Sein dabei entstandener Dokumentarfilm »Nach Wriezen« wurde mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der rbb zeigt den Dokumentarfilm von 2012 am Sonntagabend noch einmal zu später Stunde.

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Szene »Dieses schöne Scheißleben« © Flying Moon Filmproduktion GmbH

TV-Tipp 28.10.: Mexiko – die Frau, die Musik, der Tod

Es gibt da mehr als nur eine Mauer, wenn man an Mexiko denkt. Zum Beispiel gibt es eine Kultur, die sowohl ästhetisch, als auch politisch ist. Und es gibt den Tod, der in Mexiko nichts Engültiges hat. Und es gibt die Musik. Doris Dörries Dokumentarfilm »Dieses schöne Scheißleben« von 2014 handelt von einer weiblichen Mariachi in Mexiko auf der Suche nach dem persönlichen Glück und ihren Kampf gegen Machismo. Der Film war unter anderem für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2015 nominiert. Phoenix zeigt ihn am Samstagabend.

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Bild einer Großstadt von oben

»Myanmarket«

Achtung, hier kommt der Kommerz – und er bringt zunächst eine schlechte Nachricht für die Hersteller von Blubberbrause: In Myanmar, vormals Burma, »mag niemand Coca-Cola«. Diese Erkenntnis entnehmen wir Eva Knopfs Dokumentarfilm »Myanmarket«, den der SWR als letzten Beitrag der Reihe Junger Dokumentarfilm zeigte. Der Film zeigt, was geschieht, wenn der »freie Markt« auf ein lange abgeschottetes Land losgelassen wird.

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Bild eines Mannes in Laborkittel von Pflanzen

»10 Milliarden«

Wie bekommen wir die nur alle satt? Eine Frage, der Filmemacher Valentin Thurn (»Taste the waste«) in seinem 2015 veröffentlichten Dokumentarfilm »10 Milliarden« ausführlich nachging. Der Bayerische Rundfunk zeigt den Film zum Thema Welternährung bis zum 7. Dezember 2017 in der BR-Mediathek. Bei seinem Auftritt beim Branchentreff Dokville berichtete Thurn 2015, wie er mit den sozialen Netzwerken den Boden für sein aufwendiges Filmprojekt bereitete.

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