
Roman Brodmann Kolloquium 2026
Der Roman Brodmann Preis des HDF würdigt den zeitkritischen Dokumentarfilm. Im begleitenden Kolloquium richtet sich das IfM mit Panels, Keynotes und Vorträgen an die Dokfilmbranche, Sender und andere Medienschaffende.

Der Roman Brodmann Preis des HDF würdigt den zeitkritischen Dokumentarfilm. Im begleitenden Kolloquium richtet sich das IfM mit Panels, Keynotes und Vorträgen an die Dokfilmbranche, Sender und andere Medienschaffende.

Haus des Dokumentarfilms und Haus der Geschichte zeigen HOLOFICTION Das Haus des Dokumentarfilms lädt in Kooperation mit dem Haus der Geschichte anlässlich des Internationalen Tages

EXKLUSIVE PREVIEW IM OKTOBER In seiner Oktober-Preview präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg, ARTE und dem Saarländischen Rundfunk (SR) den ersten Teil einer dreiteiligen Doku-Reihe

Das Haus des Dokumentarfilms (HDF) setzt seine Preview-Reihe mit dem Stuttgarter Haus der Geschichte (HdGBW) fort. Am 24. Juni 2025 stellen wir im Otto-Borst-Saal FRIENDLY FIRE vor – eine filmische Annäherung an das Leben des Lyrikers Erich Fried nach einem Drehbuch seines Sohnes Klaus. Ko-Regisseurin und Editorin ist Julia Albrecht.

Es ist eine Aktion »purer Menschlichkeit«, die in den letzten Kriegstagen im noch von der deutschen Wehrmacht besetzten Tschechien stattfindet. Ein aus 77 aneinander gereihten Kohlewaggons bestehender Zug – vollgepfercht mit Gefangenen, mit Sterbenden, mit der Willkür der SS-Wachen ausgesetzten Menschen – soll in ein KZ transportiert werden. Es kommt so schlimm, wie es sich anhört – aber auch anders, als geplant. Diese furchtbare, aber auch von Humanität und spontanem Mut handelnde Geschichte erzählt die Geschichtsdokumentation »Todeszug in die Freiheit«, die am Donnerstagabend bei Phoenix gezeigt wurde. Erstsendung war im Januar im Ersten.

Zum 80. Geburtstag von Romy Schneider sendet 3sat am Sonntagmittag einen Dokumentarfilm von 1966. »Romy – Porträt eines Gesichts« entstand noch in der frühen Schaffensphase des später unter anderem mit dem Grimmepreis ausgezeichneten Regisseurs. Der Film zeigt eine junge Schauspielerin auf dem Sprung zum internationalen Ruhm.

Wie man 613 Milliarden US-Dollar Schulden anhäufen kann? So, wie es die US-Bank Lehman Brothers tat bis zu jenem Moment, als sie 2008 endlich bankrott ging und weltweit ein Finanzbeben auslöste. Dass dies nicht mit rechten Dingen zuging, beweist der Dokumentarfilm »Inside Lehman Brothers« (bei Arte am Dienstagabend in Erstausstrahlung) auf eindrucksvolle und dramatische Weise. Im Mittelpunkt des von Arte France produzierten Filmes stehen Whistleblower, die das illegale Handeln ihres früheren Arbeitgebers anzeigten – und dafür selbst bittere Folgen bis heute zu ertragen haben.

Arte zeigt am Sonntagabend in Erstausstrahlung den dritten und letzten Teil einer bemerkenswerten, kleinen Dokuserie. In »Musik in Zeiten von Krieg und Revolution« geht es um den Einfluss, den Krieg und Zeiten des Umsturzes auf die Musik hatten – und auch, wie Musik eingesetzt wurde und wird, um politische Ziele zu erreichen.

Es vergeht keine Sekunde in Minsu Parks Dokumentarfilm »Sewol – Die gelbe Zeit«, die nicht schmerzt.77 lange, qualvolle Minuten über den Tod von 304 Menschen – die meisten von ihnen Schulkinder auf einer lange erwarteten Schulreise – die beim Untergang der Fähre Sewol vor Südkorea im April 2014 ums Leben kamen. Ein Dokument des Unbegreiflichen, für das es dennoch Ursachen und Schuldige gibt. Der Film läuft in der Nacht zum Mittwoch beim NDR.

Mit Leistungsdruck kann man das gar nicht beschreiben, was Inigo Westmeier bei den Dreharbeiten für seinen Dokumentarfilm »Drachenmädchen« (am Montagabend bei 3sat) aufzeichnete – es ist vielmehr eine stahlharte Maschine, die Kinder aufnimmt und gegen alle Widerstände hinweg formen will. Ein beeindruckender Film und eine ganz eigene Sicht auf China.