Berlinale 22 Dokumentarfilmpreis

Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024: Das sind die Nominierten

Auch in diesem Jahr würdigt der Berlinale Dokumentarfilmpreis einen herausragenden dokumentarischen Film im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert und wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gestiftet.

Insgesamt 20 aktuelle Dokumentarbeiträge aus den Sektionen „Wettbewerb“, „Berlinale Special“, „Encounters“, „Panorama“, „Forum“ und „Generation“ sind für den Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024 nominiert. Die Preisverleihung findet zum Abschluss der Internationalen Filmfestspiele Berlin am 24. Februar im Berlinale Palast statt.

Über die Preisvergabe entscheidet eine prominent besetzte Jury bestehend aus dem irakisch-französischen Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker Abbas Fahdel, dem deutschen Dokumentarfilmer, Autor und Theaterregisseur Thomas Heise sowie der französischen Filmemacherin, Künstlerin und Anthropologin Véréna Paravel.

„Mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis würdigt der rbb zum fünften Mal herausragende Produktionen des Genres. Dokumentarfilme sind Zeitzeugnisse gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, oft große Erzählungen schwer zugänglicher Lebensrealitäten und immer auch Werke von künstlerischer Eigenart. Ihre Wahrhaftigkeit kann uns den Atem nehmen. Der Berlinale Dokumentarfilmpreis dient dazu, dieses ‚Erlebnis Dokumentarfilm' möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, die ein Thema oder einen Stoff vielleicht nur als Nachricht oder Artikel kennen.“

Diese Filme sind für den Berlinale Dokumentarfilmpreis 2024 nominiert:

Wettbewerb

  • „Architecton“ von Victor Kossakovsky
  • „Dahomey“ von Mati Diop

Berlinale Special

  • „Averroès & Rosa Parks“ („At Averroès & Rosa Parks“) von Nicolas Philibert
  • „Turn in the Wound“ von Abel Ferrara

Encounters

  • „Direct Action“ von Guillaume Cailleau, Ben Russell
  • „Une famille“ („A Family“) von Christine Angot
  • „Favoriten“ von Ruth Beckermann

Panorama

  • „À quand l’Afrique?“ („Which Way Africa?“) von David-Pierre Fila
  • „Afterwar“ von Birgitte Stærmose
  • „No Other Land“ von Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham, Rachel Szor
  • „Sayyareye dozdide shodeye man“ („My Stolen Planet“) von Farahnaz Sharifi
  • „Tongo Saa“ („Rising Up at Night“) von Nelson Makengo

Forum

  • „Gokogu no Neko“ („The Cats of Gokogu Shrine“) von Kazuhiro Soda
  • „Henry Fonda for President von Alexander Horwath“
  • „La hojarasca“ („The Undergrowth“) von Macu Machín
  • „L’homme-vertige“ („L’homme-vertige: Tales of a City“) von Malaury Eloi Paisley
  • „Intercepted“ von Oksana Karpovych
  • „Oasis“ von Tamara Uribe, Felipe Morgado
  • „Was hast du gestern geträumt, Parajanov?“ („What Did You Dream Last Night, Parajanov?“) von Faraz Fesharaki

Generation

  • „Maydegol“ von Sarvnaz Alambeigi
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