
DOK Fest Leipzig: »Von Wahrheit, Aufrichtigkeit und Geschichte«
Thematische Schwerpunkte der verschiedenen Wettbewerbe beim DOK Festival Leipzig sind persönliche Familiengeschichten, starke Frauen und Aufarbeitung von Geschichte.

Thematische Schwerpunkte der verschiedenen Wettbewerbe beim DOK Festival Leipzig sind persönliche Familiengeschichten, starke Frauen und Aufarbeitung von Geschichte.

Eine Woche volles DOK-Programm verspricht das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Es wurden dafür rund 3.000 Filme gesichtet und davon 161 aktuelle Produktionen für die verschiedenen Sektionen ausgewählt, die in der Regel ihre Weltpremiere, internationale, europäische oder deutsche Uraufführung haben. Insgesamt werden in den Leipziger Festivalkinos 310 Filme und interaktive aus 63 Ländern gezeigt.

Im digitalen Zeitalter ist es wichtig, dass Filmarchive ihr Wissen über Filme und die Filmgeschichte im Internet zur Verfügung stellen. Noch besser ist es natürlich, wenn die Filme selbst online gestellt werden. Das Panel präsentiert zwei Projekte, die sich dieser Herausforderung stellen.

Nur kurze Zeit nach Ende des diesjährigen DOK Leipzig-Festivals kommt die nächste Meldung von dort: Festivaldirektorin Leena Pasanen wird sich Ende nächsten Jahres vom Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival verabschieden. Seit ihrer Amtsübernahme im Jahr 2015 hat die Finnin das traditionsreiche Festival als eines der wichtigsten in Europa weitergeführt.

Am Wochenende ging das 61. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm mit einer Preisverleihung zu Ende. Es wurden in den verschiedenen Kategorien sieben Goldene Tauben sowie 15 weitere Preise mit einer Gesamtdotierung von 78.000 Euro vergeben. Insgesamt hat DOK Leipzig seinen Ruf bestätigt, ein sehr politisches Festival zu sein. Dies gilt sowohl für die gezeigten Filme, als auch die Debatten und Diskussionen während des Festivals.

Beim diesjährigen Leipziger Dokumentarfilmfestival berichtet unser Kollege Kay Hoffmann wieder von seinen Dokumentarfilm-Sichtungen auf den Leinwänden der sächsischen Metropole. In dieser Folge schildert er seine Beobachtungen zu »Der Funktionär«, »Le ciel, la terre et l’homme«, »Die Tage wie das Jahr«, »On the water«, »I had a dream« und »#Female Pleasure«.

Beim diesjährigen Leipziger Dokumentarfilmfestival berichtet unser Kollege Kay Hoffmann wieder von seinen Dokumentarfilm-Sichtungen auf den Leinwänden der sächsischen Metropole. In dieser Folge schildert er seine Beobachtungen zu »Architektur der Unendlichkeit«, »Charleroi, the Land of 60 Mountains«, »Chris the Swiss« und »Stress«.

Er ist da. Werner Herzog. In Leipzig. Der in Amerika lebende, aus Deutschland stammende und weltweit bekannte Filmemacher Werner Herzog bestimmte den Start des diesjährigen Leipziger DOK Festivals und traf erwartungsgemäß auf ein immenses Interesse des Publikums. Gerade auch bei jüngeren Filmemacherinnen und Filmemachern, die gerne seine Ratschläge haben wollen, wie man heute als Filmemacher existieren kann. Einen neuen Film hatte Herzog auch dabei, den am Eröffnungsabend 2000 Zuschauer auf einmal sehen konnten.

Zum Abschluss des 60. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm wurden bei der Preisverleihung 21 Auszeichnungen in einem Gesamtwert von 73.500 Euro vergeben. Fünf der insgesamt sieben mit Goldenen Tauben ausgezeichneten Filme wurden in diesem Jahr von weiblichen Filmschaffenden realisiert, ein weiterer entstand in weiblicher Co-Regie. Insgesamt besuchten diesmal 45.000 Besucherinnen und Besucher das Festival. Der Branchenbereich DOK Industry zog rund 1.800 internationale Fachbesucher/innen an. 900 Treffen fanden im DOK Co-Pro Market statt.

Beim 60. DOK Leipzig Festival war auffällig, dass es in den verschiedenen Sektionen viele Porträts sehr alter Männer und Frauen, die schlechte Erfahrungen im Leben gesammelt haben, sowie von Jugendlichen, die überhaupt keine Idee haben, was aus ihrem Leben werden soll. Eine Überblick zu einigen sehenswerten Dokumentarfilmen aus dem diesjährigen Festival.