
Von Hochs und Tiefs: Zur Situation des Dokumentarfilms
“Wird der Kino-Dokumentarfilm ein Opfer der Digitalisierung?”, fragt Dr. Kay Hoffmann, Filmexperte vom Haus des Dokumentarfilms, in einem Vortrag beim DokFest Kassel 2018.

“Wird der Kino-Dokumentarfilm ein Opfer der Digitalisierung?”, fragt Dr. Kay Hoffmann, Filmexperte vom Haus des Dokumentarfilms, in einem Vortrag beim DokFest Kassel 2018.

Mit sieben Stunden und in einer kürzeren Fassung von 3,5 Stunden hat Filmemacher Hermann Pölking-Eiken noch einmal alles, was die Archive hergeben in seinen Kino-Dokumentarfilm »Wer war Hitler« gesteckt. Im Anschluss an eine DOK Premiere stand der Filmemacher Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms Rede und Antwort zu diesem ehrgeizigen Projekt. Das immense Interesse an dem Kompilationsfilm war überraschend. Mit dabei im Gespräch war auch der Historiker Prof. Gerhard Hirschfeld.

Bei der Preisverleihung des 32. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München (DOK.fest) hat Kay Hoffmann den vom Haus des Dokumentarfilms mit 2500 Euro dotierten Pitch-Award an Sarah Noa Bozenhardt übergeben. Sie hatte ihr Filmprojekt »Awalatje – Die Hebammen« präsentiert und hofft nun auf Realisierung. Das mittlerweile publikumsstärkste Dokfilmfestival in Deutschland ging mit zahlreichen weiteren Preisen und Auszeichnung zu Ende. Festivalleiter Daniel Sponsel sprach in seiner Bilanz zufrieden »von einem ganz neuen Level«.

Transkription eines Gespräches zwischen Hans-Dieter Grabe und Prof. Thomas Schadt – Teil 1