
Abschlussbericht – »DOK Leipzig bleibt politisch«
Am Wochenende ging das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm mit der Preisverleihung zu Ende.

Am Wochenende ging das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm mit der Preisverleihung zu Ende.

Das Symposium soll mehr Raum für Debatten schaffen. Der Untertitel »Der politische Gegner im Visier der Kamera« definiert um was es geht: die Facetten des filmischen Umgangs mit dem politisch Andersdenkenden in den Blick zu nehmen und sich darauf einlassen.

Nahezu ausverkauft war wieder die DOK Premiere des holländischen Regisseurs Robin Lutz, der für das Filmgespräch extra aus Den Haag angereist war. In Ludwigsburg präsentierte er »M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit«.

Eine Woche volles DOK-Programm verspricht das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Es wurden dafür rund 3.000 Filme gesichtet und davon 161 aktuelle Produktionen für die verschiedenen Sektionen ausgewählt, die in der Regel ihre Weltpremiere, internationale, europäische oder deutsche Uraufführung haben. Insgesamt werden in den Leipziger Festivalkinos 310 Filme und interaktive aus 63 Ländern gezeigt.

Thematische Schwerpunkte der verschiedenen Wettbewerbe beim DOK Festival Leipzig sind persönliche Familiengeschichten, starke Frauen und Aufarbeitung von Geschichte.

Erneut zeigt das Haus des Dokumentarfilms als Kooperationspartner der Jüdischen Kulturtage Stuttgart (4.-17.11.) einen langen, künstlerischen Dokumentarfilm. »ASK DR. RUTH« läuft vor Kinostart als Preview.

Auf immenses Interesse beim Berliner Publikum stieß die Vorführung des Dokumentarfilms »Der Chronist« von Marcus Welsch in der Landesvertretung Baden-Württemberg am 14. Oktober 2019. Der Raum war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Film gab es ein Filmgespräch mit dem ‚Chronisten‘ Wilhelm Waibel, dem Regisseur Marcus Welsch und Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms, das Kooperationspartner der Veranstaltung war.

Im digitalen Zeitalter ist es wichtig, dass Filmarchive ihr Wissen über Filme und die Filmgeschichte im Internet zur Verfügung stellen. Noch besser ist es natürlich, wenn die Filme selbst online gestellt werden. Das Panel präsentiert zwei Projekte, die sich dieser Herausforderung stellen.

Am 14. Oktober 2019 findet um 19 Uhr die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms »Der Chronist« von Marcus Welsch in der Landesvertretung Baden-Württemberg statt. Das Haus des Dokumentarfilms ist Kooperationspartner.

Der Dokumentarfilm »M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit« von Robin Lutz lässt Escher anhand von Briefen, seinem Tagebuch, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen.