ROMAN BRODMANN PREIS
Die Shortlist steht fest

Die Auswahlkommission des Hauses des Dokumentarfilms (HDF) hat am 19. März die Shortlist für den diesjährigen ROMAN BRODMANN PREIS zusammengestellt. Der Preis würdigt den politischen Dokumentarfilm mit starker Autorenhandschrift. Er ist nach dem Journalisten Roman Brodmann (1920–1990) benannt, der als Vertreter der sogenannten Stuttgarter Schule (Süddeutscher Rundfunk) mit Fernsehdokumentarfilmen Maßstäbe setzte. Brodmanns heute wohl bekanntester Film ist das legendäre ARD-Stück DER POLIZEISTAATBESUCH (1967) über den Besuch des persischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi und seiner Ehefrau Farah Diba in der Bundesrepublik – eines der wichtigsten Medienzeugnisse am Vorabend der westdeutschen Studentenbewegung. Der Roman Brodmann Preis wurde 2022 vom Haus des Dokumentarfilms ins Leben gerufen und wird einmal jährlich ausgeschrieben.
Die vierzehnköpfige Kommission hat aus etwa 130 Einsendungen – darunter lange Dokumentarfilme, Dokumentationen und Doku-Serien – zehn Werke ausgewählt. Diese treten nun im Wettbewerb um den mit 10.000 Euro dotierten Preis an.
Die Bekanntgabe, welchen Film die Hauptjury zum Gewinner kürt, erfolgt im Rahmen der feierlichen Verleihung am 24. April 2026 in der gastgebenden Landesvertretung von Rheinland-Pfalz in Berlin.

DIE NOMINIERUNGEN IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE

Titel Regisseur:in/Autor:in Produktion Sender
BLAME
Christian Frei
Christian Frei Filmproduktionen
COEXSITENCE, MY ASS!
Amber Fares
My Teez Productions
ARTE F
CHRONOS – FLUSS DER ZEIT
Volker Koepp
Vineta Film
RBB/MDR
ERNEST COLE: LOST & FOUND
Raoul Peck
Velvet Film
ARTE F
DER HELSINKI EFFEKT
Arthur Franck
Polygraf, Kloos & Co, Indie Film Bergen
RBB/ ARTE
HOLOFICTION
Michal Kosakowski
Kosakowski Films
INSIDE GAZA
Hélène Lam Trong
Factstory Doc
ARTE F (RTBF)
SPLITTER AUS LICHT – УЛАМКИ СВІТЛА
Marcus Lenz und Mila Teshaieva
wildfilms
WDR, SWR, 3Sat, BBC Storyville, DR
SUDAN – EIN KRANKENHAUS IM SCHATTEN DES KRIEGES
Carl Gierstorfer, Laura Salm-Reifferscheidt
DOCDAYS Productions
ZDF/ ARTE, Deutsche Welle
WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT
Daniela Magnani Hüller
Bildersturm Filmproduktion
ZDF

DEZIDIERTE HANDSCHRIFTEN UND HOHE FILMISCHE QUALITÄT

Die Themen, die die nominierten Filme aufgreifen, spiegeln die drängenden politischen Konflikte der Gegenwart – den Nahostkonflikt (INSIDE GAZA; COEXISTENCE, MY ASS!), den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine (SPLITTER AUS LICHT) oder die in den Medien wenig präsente humanitäre Katastrophe im Sudan (EIN KRANKENHAUS IM SCHATTEN DES KRIEGES). Sie analysieren Verschwörungskampagnen und Desinformation (BLAME), choreografieren auf experimentelle Weise Archiv-Materialien neu (HOLOFICTION; DER HELSINKI-EFFEKT; ERNEST COLE: LOST & FOUND) oder entlarven das Versagen gesellschaftlicher Institutionen angesichts von Femiziden (WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT). Sie spiegeln künstlerische Beharrlichkeit und unverkennbare filmische Handschriften (CHRONOS – IM FLUSS DER ZEIT). „Alle Filme zeichnen sich durch intensive Recherche, einen persönlich-empathischen Zugang, besondere Protagonistennähe, langen Atem sowie eine hohe filmische und journalistische Qualität aus“, so das Fazit der Auswahlkommission.
Das Haus des Dokumentarfilms und seine Juror:innen gratulierten allen Filmschaffenden und ihren Teams für ihre herausragende Arbeit!

DIE AUSWAHLKOMMISSION

 Für Nominierungen der diesjährigen Shortlist sind verantwortlich:
  • Nele Dehnenkamp, Autorin und Regisseurin
  • Dr. Sigrid Faltin, Autorin und Regisseurin (white pepper film)
  • Goggo Gensch, Autor und Regisseur, Kurator HDF-DOK Premiere Stuttgart
  • Dr. Heike Huppertz, Kultur- und Medienjournalistin (F.A.Z., epd medien u.a.)
  • René Martens, Autor und Medienjournalist (zeit.de, mdr.de, taz.de)
  • Dr. Sylvia Nagel, Autorin, Regisseurin und Produzentin
  • Samir Nasr, Autor und Regisseur
  • Dshamilja Paetzold, Lehrbeauftragte Digitale Kultur, Hochschule Düsseldorf; Promovendin Medien- und Kulturwissenschaft PK NRW
  • Christine Schäfer, Projektmanagerin Programm Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS); Kuratorin HDF-DOK Premiere Ludwigsburg
  • Holger Schmidt, Leitung bereichsübergreifendes Qualitätsmanagement SWR Aktuell; Terrorismus-Experte ARD
  • Maggie Schnaudt, Filmwissenschaftlerin; Projektbetreuung HDF
  • Margrit Schreiber-Brunner, Dokumentarfilm-Kuratorin
  • Ümit Uludağ, Produzent CORSO Film- und Fernsehproduktion; Kurator HDF-DOK Premiere Köln
  • Klaudia Wick, Fernsehwissenschaftlerin und Autorin, Deutsche Kinemathek
  • Vorsitz der Auswahlkommission: Ulrike Becker (HDF)

PREISVERLEIHUNG UND ROMAN BRODMANN KOLLOQUIUM

Wann: 24. April 2026
Wo: Landesvertretung von Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union, Berlin.
Der Preisverleihung vorgelagert ist das medienpolitische Roman Brodmann Kolloquium. Sein Thema 2026 lautet: „Autokratismus, Kulturkampf, Desinformation! Stirbt die Demokratie?“ Auf dem Podium sprechen Filmschaffende und Expert:innen aus den Bereichen Medien, Politik und Gesellschaft. Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Landesvertretung von Rheinland-Pfalz in Berlin und ARTE.
Beginn des Kolloquiums: 16:00 Uhr
Einlass: ab 15:30 Uhr
Preisverleihung: 19:00 Uhr
Präsentation des prämierten Films: 19:30 Uhr
Im Anschluss Q&A
Ausklang 
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich: [email protected]
Rückfragen: [email protected]
 
Verantwortlich:
Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V.
Teckstraße 62
70190 Stuttgart
www.hdf.de

„Der ROMAN BRODMANN PREIS ist die wichtigste Auszeichnung, die das Haus des Dokumentarfilms vergibt. Sie würdigt den politischen Dokumentarfilm mit besonderer Autorenhandschrift. Dies ist für unsere Juror:innen das wichtigste Kriterium und das, was wir als Jury mit dem Namensgeber am stärksten verbinden.“

Teilnahme kostenfrei, um Anmeldung per E-Mail an [email protected] wird gebeten.
Bitte geben Sie an, ob Sie am Kolloquium, der Preisverleihung oder beiden Programmteilen teilnehmen möchten. 

MEIN LIEBSTER DOKUMENTARFILM
Reihe in der ARD Mediathek

Welcher Dokumentarfilm bleibt ein Leben lang? In MEIN LIEBSTER DOKUMENTARFILM erzählen Wim Wenders, Hanna Schygulla, Campino, Sandra Maischberger, Fatih Akin, Aelrun Goette, Rosa von Praunheim und andere, welches dokumentarische Filmerlebnis sie persönlich inspiriert und emotional zutiefst berührt hat.
Die 13-teilige Interview-Reihe von Eric Friedler wurde vom Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem SWR produziert. Das Setting ist minimalistisch, der Blick der Interviewten geht direkt in die Kamera. Ihre Erinnerungen an Szenen, Bilder und Stimmen erhalten eine Intensität, die keinen Zweifel daran lässt, dass der ausgewählte Film auch ihr eigenes Schaffen und ihre Einsichten in gesellschaftliche Zusammenhänge geprägt hat.
MEIN LIEBSTER DOKUMENTARFILM ist ein Plädoyer für ein Genre, das Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern grundlegend reflektiert. Die Reihe lädt ein, Klassiker wie Nacht und Nebel”, Shoah,„Dont Look Backoder „When We Were Kingswieder anzuschauen und jüngere Filme wie „Bowling for Colombineoder „Soundtrack to a Coup d’Etatneu zu entdecken.

Haus des Dokumentarfilms und Haus der Geschichte zeigen HOLOFICTION

Das Haus des Dokumentarfilms lädt in Kooperation mit dem Haus der Geschichte anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zu einer Matinee ein. Gezeigt wird der Film HOLOFICTION (2025) von Michal Kosakowski. Der Regisseur ist für ein Werkstattgespräch zu Gast.

HOLOFICTION – Darstellung der Shoah im fiktionalen Film

In seinem experimentellen Dokumentarfilm hat Kosakowski mit Archivbildern aus mehr als 3.000 fiktionalen Filmwerken, die die Shoah thematisieren und weltweit entstanden sind, ein eigenes neues Werk montiert. Zugleich ist HOLOFICTION (102 Min.) eine eindringliche künstlerische Bestandsaufnahme von seit Jahrzehnten wiederkehrenden Motiven und szenischen Narrativen, auf die Filmschaffende zurückgriffen, wenn sie den Massenmord an Jüdinnen und Juden zum Gegenstand einer fiktionalen Erzählung machten.

Eingeschlagene Schaufensterscheiben, Menschen, die in LKW gedrängt, Waggontüren, die geschlossen werden, zurückgebliebene Koffer, Stacheldrahtzäune, Lederstiefel, Schäferhunde – das Ausmaß an fiktionalisiertem Bildmaterial über die NS-Zeit ist überwältigend. Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg gehören zu den am häufigsten verfilmten Ereignissen der Weltgeschichte. Regisseur Kosakowski erklärt in einem Statement, dass Ausgangspunkt seiner Arbeit an diesem Film eine Aussage des französischen Journalisten und Filmemachers Claude Lanzmann war: „Fiktion ist eine Übertretung. Ich bin der Überzeugung, dass bestimmte Dinge nicht dargestellt werden dürfen.“ (Lanzmann 1993 anlässlich der Veröffentlichung von „Schindlers Liste“)

Was vermag Kunst? Was darf Fiktion?

Kann ein Darstellungsverbot legitim sein? Wir fühlen uns unweigerlich an einen Satz von Theodor W. Adorno (1949) über Kunst nach Auschwitz erinnert: „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ – die wohl bekannteste kulturästhetische Aussage nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch Impuls für bis heute andauernde Diskurse über das, was Kunst vermag, und über die Kraft der Erinnerung gegen das Vergessen.

Aus dem Spannungsfeld zwischen Lanzmanns Forderung nach einem Darstellungsverbot und der realen Existenz unzähliger fiktionaler Holocaust-Darstellungen begann Kosakowski seine Recherche. Sie mündete in der Konzeption eines filmischen Essays, der ausschließlich aus jenen fiktionalen Bildern besteht, die – gemäß Lanzmanns Haltung – eigentlich niemals hätten entstehen dürfen. Das Prinzip der Montage: Wiederholungen, Parallelitäten, Perspektiv- und Seitenwechsel. So ist neben einer Chronologie des Holocaust auch eine Kategorisierung ikonografischer Muster entstanden. Sie macht sichtbar, wie unsere visuelle Erinnerung an historische Ereignisse konstruiert und immer wieder aufs Neue reproduziert wird. Zugleich lädt HOLOFICTION ein, über zeitgemäße Formen von Erinnerungskultur sowie die Darstellung von Politik, Geschichte und Gewalt in den Medien nachzudenken.

Premiere hatte HOLOFICTION beim Filmfest Venedig 2025. Nach der Aufführung in Stuttgart wird er als nächstes beim International Film Festival Rotterdam 2026 aufgeführt. Die Veranstaltung vom Haus des Dokumentarfilms und dem Haus der Geschichte wird von der Berthold Leibinger Stiftung gefördert.

Preview und Matinée am 25. Januar 2026


Wann: 25. Januar 2026, Matinee 11:00 Uhr/  Einlass ab 10:30 Uhr
Wo: Otto-Borst-Saal, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Filmgespräch mit Regisseur
Michal Kosakowski

Moderation: Ulrike Becker (HDF)

Der Entritt ist frei.

Anmeldung bis 23.01.2026 erforderlich:

[email protected]

Rückfragen/ Pressematerial: [email protected]

Im Oktober präsentiert  das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Stuttgarter Haus der Geschichte, ARTE und dem Saarländischen Rundfunk (SR) den ersten Teil einer dreiteiligen Doku-Reihe zu deutschen Auswandererschicksalen aus drei Jahrhunderten als exklusive Preview.

Denn seit dem 17. Jahrhundert überquerten Millionen von Deutschen die Meere auf der Flucht vor Hungersnöten, Kriegen, religiöser Verfolgung und wirtschaftlicher Not. In Nord- und Südamerika, Afrika oder Osteuropa hofften sie ein besseres Leben zu finden.

Die Doku-Reihe von Marc Ball und Patrick Cabouat rekonstruiert auf der Grundlage von Reiseberichten und Briefen das Schicksal einzelner Migrant:innen und stellt Flucht und Fluchtgründe in ein neues Licht.


Wann: 21. Oktober 2025, 18:30 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr
Wo: Otto-Borst-Saal Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Filmgespräch mit Regisseur
Marc Ball und den Historikern William O’Reilly und Helge Wendt.

Moderation: Kerstin Gallmeyer (SR)

Der Entritt ist frei.

Anmeldung bis 20.10.2025 erforderlich:

[email protected]

WELTKARRIERE EINER LÜGE
HDF Preview im Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und das Haus des Dokumentarfilms setzen ihre Preview-Reihe nach den Sommerferien fort. Im September präsentieren wir in Kooperation mit ARTE und LETsDOK den Dokumentarfilm WELTKARRIERE EINER LÜGE: DIE PROTOKOLLE DER WEISEN VON ZION (80 Min.). Im Anschluss an die Vorführung diskutieren Regisseur Felix Moeller und der BW-Beauftragte gegen Antisemitismus Dr. Michael Blume.

Ein Gerücht wird fabriziert

Sie gehört zu den hartnäckigsten Propagandalügen des 20. Jahrhunderts: die obskure Schrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Das Buch wurde 1903 in Russland verfasst, im Laufe der Zeit in unzählige Sprachen übersetzt und mauserte sich zur Bibel von Verschwörungstheoretikern. Es erzählt die Legende eines belauschten Treffens auf dem Prager Friedhof, bei dem Vertreter der Stämme Israels einen Masterplan zur Übernahme der Weltherrschaft und des globalen Finanzsystems sowie zur totalen Kontrolle sämtlicher staatlicher Organe und gesellschaftlicher Strukturen besprochen hätten. Kurz gesagt, die angeblichen Protokolle sind eine Auflistung von krudesten antisemitischen Narrativen.

Das Gerücht geht um die Welt

Dass die Protokolle reiner Schwindel sind, wurde schon Anfang der 1920er Jahre zweifelsfrei nachgewiesen. Dennoch entfalteten sie eine propagandistische Wirkung, die bis in die Sozialen Medien von heute anhält. Sie beeinflussten Diktatoren, Industriebarone und Autokraten – von Adolf Hitler über Henry Ford bis Wladimir Putin – und befeuern auch in der Gegenwart rechtsextremistische und islamistische Netzwerke weltweit. Sie werden im Gründungsdokument der Terrororganisation Hamas ebenso propagiert wie von White Supremacy Communities oder QAnon-Anhängern. Sie animierten Attentäter, wie jene der Anschläge auf die Synagogen von Halle und Pittsburgh.

Antreiber für Verschwörungsmythen und Hasskriminalität

Regisseur Felix Moeller hat sich in seinem neuen Dokumentarfilm (80 Min./rbb/ARTE) die Wirkungsgeschichte der Hetzschrift vorgenommen, nicht nur ihren Einfluss auf offen extremistische Kreise, sondern auch auf gegenwärtige populärkulturelle Trends, deren demokratiegefährdendes Potenzial die Gesellschaft zu verkennen scheint. Ob islamistische Influencer:innen, der Milliardär und Sprücheklopfer Elon Musk, der US-Rapper Kayne West, der Deutsch-Rapper Kollegah oder die Entwickler von Videospielen wie „Hogwarts Legacy“, die Reihe derer, die im kulturellen Mainstream antisemitische Stereotype verbreiten, ließe sich um viele Namen fortsetzen.

Heute bedient sich der Antisemitismus der sozialen Medien. Die Ausmaße, die dort antijüdische Verschwörungserzählungen angenommen haben, sind dramatisch. Erneut dienen die angeblichen Protokolle der Weisen von Zion als Antreiber und rechtfertigen, besonders seit dem 7. Oktober 2023, Hasskriminalität und physische Übergriffe gegen jüdisches Leben.

Warum eine platte Lüge eine solche Medienkarriere hinlegen konnte und immer noch kann, dazu kommen in Felix Moellers Film anerkannte Expert:innen zu Wort, etwa der Journalist Rudy Reichstadt von Conspiracy Watch, die Aktivistin Hanna Veiler (Vorstand Jüdische Studierendenunion Deutschland), die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin) und der Politikwissenschaftler Jakob Baier (Universität Bielefeld). Der Film wird im Herbst 2025 auf ARTE ausgestrahlt und ist im Anschuss auf arte.tv abrufbar.

Copyright für alle Abbildungen: © Blueprint Film

ARTE-Preview und Diskussion im Haus der Geschichte

Im Anschluss an unsere Preview findet im Haus der Geschichte eine Diskussion statt, an der neben dem Regisseur Felix Moeller der BW-Beauftragte gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben, Dr. Michael Blume, teilnimmt.
Der Eintritt zur Preview im HdGBW ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Wann: 28.09.2025
Wo: Stuttgart, Haus der Geschichte, Otto-Borst-Saal
Uhrzeit: 11:00 Uhr / Matinee
Gäste auf dem Podium:
Regisseur Felix Moeller; Dr. Michael Blume, BW-Beauftragter gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben
Moderation: Ulrike Becker
Anmeldung bis 26.09.2025, 12:00 Uhr: [email protected]
Rückfragen: [email protected]

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Haus des Dokumentarfilms

Die Seite dokumentarfilm.info ist ein redaktionelles Angebot des Hauses des Dokumentarfilms (HDF). Ziel des HDF ist es, den dokumentarischen Film zu fördern. Ein umfassendes Bild des Genres liefern Online-Plattformen wie die DOKsite, der jährliche Branchentreff DOKVILLE, die Kinoreihe DOK Premiere sowie Meisterklassen und Workshops.

Dem HDF angegliedert ist zudem die Landesfilmsammlung Baden-Württemberg, ein einzigartiges Archiv für historische Filme aus dem Südwesten (mehrheitlich Amateuraufnahmen sowie Werbefilme).

Mehr über das Haus des Dokumentarfilms finden Sie auf unserer Homepage und in unserer Broschüre, die Sie mit einem Klick aufs Bild rechts runterladen können.

Broschüre

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