SOUL ON FIRE
Ein Film von Oren Rudavsky
Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2026 präsentieren das Haus des Dokumentarfilms und das Haus der Geschichte den Film SOUL ON FIRE des preisgekrönten US-amerikanischen Regisseurs Oren Rudavsky. Rudavsky zeichnet darin anhand von Archivbildern, Animationssequenzen und Interviews das Leben des Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel (1928-2016) nach.
Elie Wiesel wurde als Sohn jüdischer Eltern im rumänischen Sighetu geboren. 1944 wurde die Familie deportiert, Wiesels Mutter und Schwester wurden in Auschwitz ermordet, er selbst und sein Vater wurden nach Buchenwald verbracht, wo der Vater kurz vor der Befreiung starb. Elie Wiesel beschreibt die im KZ erlittenen Verbrechen in seinem 1956 veröffentlichten Bericht „Und di Velt hot geschvign“. Zwei Jahre nach dem jiddischen Original erscheint eine gekürzte französische Bearbeitung unter dem Titel „La Nuit“ (Die Nacht). Diese wird in mehr als 30 Sprachen übersetzt und begründet Wiesels Weltruhm als Schriftsteller. Es folgen zahlreiche literarische, essayistische sowie theologische Arbeiten, die sich mit der Shoah und der Verantwortung des Menschen angesichts des industriellen Massenmords beschäftigen.





1963 siedelt Elie Wiesel in die USA über und lehrt später in New York, dann in Boston Literatur, Judaistik und Philosophie. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Friedensnobelpreis (1986), der Dignitas Humana Award (2005) und das Große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland (2014).
SOUL ON FIRE
Dokumentarfilm von Oren Rudavsky
Wann: 08.11.2026, 11:00 Uhr / Einlass ab 10:30 Uhr
Wo: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich: [email protected]
Anmeldung bitte bis 06.11.2026.
Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Publikumsgespräch. Gast: N.N.; Moderation: Ulrike Becker (HDF).
Rückfragen: [email protected]








