Von German Films, einer Beratungsorganisation für die internationale Verbreitung deutscher Filme, haben jetzt 14 deutsche Film eine Förderung für den Kinostart im Ausland erhalten. Darunter befinden sich auch zwei Dokumentarfilme: "El Bulli - Cooking in Progress" (Foto) und "Gerhard Richter Painting". Insgesamt beläuft sich die Förderung auf 97.000 Euro
Gut ein Jahr bevor vor kurzem bekannt wurde, dass der frühere Fußballspieler und Schalke-04-Manager Rudi Assauer an der unheilbaren Alzheimer-Krankheit leidet, wusste ZDF-Redakteurin Stephanie Schmidt bereits Bescheid. Bei Filmarbeiten mit Assauer hatte sie dessen damals noch verheimlichte Krankheit bemerkt - und bekam wenige Zeit später die Erlaubnis, eine Langzeitdokumentation über Assauers Umgang mit der Krankheit zu drehen. Den Film zeigt die ZDF-Reihe 37 Grad.
ZDF, Mittwoch 8. Februar, 16.02 Uhr
Was sich filmisch nicht darstellen lässt, kann der Zeichenstift visualisieren. Deshalb konnte Ari Folman seine Reise zurück in die eigene Vergangenheit im Grunde nichts anderes werden, als ein gezeichneter Dokumentarfilm. Erst die Berichte seines Freundes Boaz über dessen Alpträume machten dem israelischen Regisseur bewusst, dass er seine eigenen Kriegserlebnisse als Soldat im Libanonkrieg während er 80er Jahre komplett verdrängt hatte. Folman recherchierte vier Jahre lang. Sein Dokumentarfilm im Stil französischer Comics ist die Umsetzung dessen, was er dabei auch über sich erfahren hat.
Arte, Mittwoch 9. Februar, 2.00 Uhr (Mi-Do)
Seit jeher hat der "Schwarze Kontinent" Filmemacher in seinen Bann gezogen. Auch der Mythos der deutschen "Kolonialidylle" war hier lange Zeit vorherrschend. Dieser verzerrte Blick erschwerte ein objektives Bild. Es entwickelten sich Stereotypen über Afrika, die wir bis heute in den Medien finden können. Das HAUS DES DOKUMENTARFILMS veranstaltet am 22. und 23. März 2012 im Linden-Museum Stuttgart die Tagung "SCHWARZWEISSES MADE IN GERMANY – Das Afrikabild im deutschen Dokumentarfilm".
Der vom WDR koproduzierte Dokumentarfilm "Phoenix in der Asche" von Jens Pfeifer hat beim Slamdance Filmfestival den Großen Preis der Jury als bester Dokumentarfilm erhalten. Das Drama um den Abstiegskampf der Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen überzeugte die Jury, die den Film "für seinen geschickt eindringlichen und zugleich filmischen Blick auf ein Basketball-Team“, auszeichnete, „das sich in einem leidenschaftlichen Kampf nicht um Ruhm, sondern allein gegen das Verlieren befindet."
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