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Duisburger Filmwoche – Protokolle online

In den Protokollen der Duisburger Filmwoche kann man die Diskussionen um neue Filme und Strömungen des Dokumentarischen nachlesen. Ein Relaunch der Seite protokult.de ermöglicht mit Schlagworten eine intuitive Recherche.

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Debatte aus dem Jahr 1983 
© Paul Hofmann/Kinemathek im Ruhrgebiet
Protokollantin Lisa Roelleke und Festivalleiter Werner Ruzicka 
© Simon Bierwald/Duisburger Filmwoche

  


„Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1895-1945“ ist online

Die Publikation „Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1895-1945“ ist nun auch online verfügbar. Nicht nur in Deutschland wurden die drei Bände (Reclam Verlag, 2005) als herausragendes Werk zur frühen deutschen Dokumentarfilmgeschichte gewürdigt.

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»Rhinedits« gestartet: Private Filme sind visuelle Schätze

Mit einer Kick-off-Veranstaltung ist das Interreg-Projekt »Rhinedits. Amateurfilm am Oberrhein« gestartet. Zu einem gemeinsamen Projektstart trafen sich am Donnerstag, 14. Juni 2018, in der Universitätsbibliothek Strasbourg Wissenschaftler, Pädagogen und Interessierte. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Ziel ist es, Amateurfilme der vergangenen hundert Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, zu recherchieren, zu archivieren und wieder zugänglich zu machen.

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DFG-Workshop zur
Berliner Videobewegung

Ende April 2018 fand im Berliner Projektraum Glaskiste auf dem ExRotaprint-Gelände der Workshop »Wer nicht produziert, lebt reduziert!«. Das DFG-Projekt »Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945 bis 2005« hatte bei diesem Treffen die »Alternative Medienarbeit in Berlin West und Ost« im Fokus. Wir dokumentieren mit einem Vortrag des Berliner Publizisten Dr. Thomas Beutelschmidt diesen Workshop. Weitere Beiträge zu dieser wissenschaftlichen Arbeit im dokumentarischen Genre sind geplant.

Über zwanzig Zeitzeugen, Wissenschaftler und Publizisten diskutierten am 20. April 2018 in Berlin über die Video-Bewegung von damals und schlugen einen Bogen zur aktuellen Situation des Video-Aktivismus.

 

 

Der Workshop wurde kuratiert von dem Berliner Publizisten Dr. Thomas Beutelschmidt und Dr. Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart. In seinem Einführungsvortrag gab Beutelschmidt einen kurzen Überblick über die damalige Videoszene in Berlin, lieferte den gesellschaftlichen Kontext.

Wir veröffentlichen hier seinen leicht überarbeiteten Beitrag. Weitere Beiträge zu diesem Workshop werden folgen.


 

»Wer nicht produziert, lebt reduziert!«
Alternative Medienarbeit in Berlin West und Ost

Von Thomas Beutelschmidt

Die Elektronikindustrie eröffnete seit Ende der 1960er Jahre mit erschwinglicher Videotechnik ein neues Marktsegment unterhalb des Fernsehstandards und alternativ zum Film. Zur Verfügung stand fortan ein unabhängiges Kommunikationsmedium, das laut Jean Luc Godard als erstes „Magnetoscope des Amateurs“ für eine alternative Medienarbeit prädestiniert schien.

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Roberto Faenza: Wir fragen nicht mehr um Erlaubnis, deutsche Ausgabe / Cover: B. Haas/Herausgebergruppe Basis Verlag Berlin 1975

 

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Tags: DOK Forschung