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„Schwerpunkt: Die Welt im Blick“ – Arte Themen-Dienstage

Arte startet in dieser Woche eine neue Perspektive auf Krisen in der Welt. Ab dem 08. September 2020, immer dienstags, sind jeweils zwei Dokumentationen im Programm, die aktuelle und ehemalige Krisenherde einander gegenüberstellen.

Still aus "Afghanistan - Opfer im namen des Krieges" (c) Véronique de Viguerie

 

Aufgrund der Corona-Krise sind aktuelle und vergangene Debatten und Konflikte weltweit in den Hintergrund gerückt. Arte öffnet seinen Blick und zeigt Dokumentarfilme, die aktuelle und vergangene internationale Krisenherde thematisieren. Jeden Dienstag gibt es ab 21:45 Uhr einen thematischen Schwerpunkt.

Die Arte-Höhepunkte

Dienstag, 08. September

Still aus "Nr. 387 - Ertrunken im Mittelmeer" © Little Big Story
Filmstill aus "Nr. 387 - Ertrunken im Mittelmeer" © Little Big Story

21:45 Uhr: NR. 387 – Ertrunken im Mittelmeer 

22:45 Uhr: Kampf um Griechenland

Im Fokus dieses Themenabends ist die Region Griechenland und ihre Küste. Der erste Teil erzählt die Geschichte des versunkenen Schiffes „Nr. 387“, das 2015 mit 1000 Migrierenden vor der lybischen Küste unterging. Der zweite Teil nimmt einen anderen Untergang in den Blick: nämlich den des griechischen Finanzsystems und die darauffolgende Staatsschuldenkrise. Beleuchtet werden dabei die finanziellen Entwicklungen Griechenlands von 2015 bis 2019.

Dienstag, 15. September

21:45 Uhr: Zentralasien: Neue Heimat des IS?
22:40 Uhr: Afghanistan – Opfer im Namen des Friedens

Schwerpunkt dieses Themenabends sind islamistische Vereinigungen. Behandelt wird zum einen die Frage, welche Umwälzungen aktuell Teile von Zentralasien bestimmen. Sind russischsprachige Dschihad-Krieger dort auf dem Vormarsch? Zum anderen geht es um die Rückkehr der Taliban in Afghanistan. Amerika weigert sich einen Friedensvertrag zu unterschreiben und die Zivilbevölkerung macht sich auf die brutale Rückkehr der Taliban gefasst.

Dienstag, 22. September 

21:50 Uhr: Der syrische Patient
22:45 Uhr: Made in France: Gaza im Visier

An diesem Dienstag rückt die Zivilbevölkerung der Krisenregionen Israels in den Fokus. Teil des ersten Dokumentarfilms wird ein israelisches Krankenhaus, das zunehmend mehr Opfer aus Syrien behandelt. Deren humanitäres Engagement steht ganz entgegen den Kriegsverbrechen, denen ein französischer Hersteller von Waffenbauteilen angeklagt ist: Der zweite Dokumentarfilm verfolgt das Verfahren des Herstellers, der mit seinen Waffen die Mitschuld an dem Tod einiger Kinder ist, die als bloße Zivilisten auf einem Dach Tauben fütterten.

Dienstag, 29. September 

Still aus "Agent Orange - Die Opfer klagen an" © Films For Humanity
Filmstill aus "Agent Orange - Die Opfer klagen an" © Films For Humanity

21:40 Uhr: Agent Orange – Die Opfer klagen an
22:40 Uhr: Rinder für den Orient – Wenn der Tierschutz an EU-Grenzen endet

Wie gehen wir weltweit mit unserer Umwelt um? Diese Frage beschäftigt die Dokumentarfilme des vierten Themen-Dienstages. Der erste Dokumentarfilm zeugt von dem verbitterten Kampf zweier Frauen gegen das immer noch eingesetzte Herbizid Agent Orange, das der Weltbevölkerung und unserer Umwelt massiven Schaden zu tut. Im zweiten Dokumentarfilm geht es um die Ethik der Tierzucht und des Tierhandels. Wie kann es sein, dass 2020 das Wohl der Tiere immer noch an unterster Stelle steht?

Dienstag 06. Oktober

21:45 Uhr: IS-Rückkehrer – Justiz im Dilemma
22:55 Uhr: Mossul, nach der Schlacht

Am letzten und fünften Themen-Dienstag verhandelt der Programmschwerpunkt die Rolle des IS. Zunächst geht es um die Frage, wie und wo ehemalige IS-Kämpfer unter Rechenschaft gezogen werden können. Danach steht im Mittelpunkt, was nun mit einer Stadt passiert, die Jahre unter der Vorherrschaft des IS stand. Seit 2017 laufen die Befreiungsprozesse der Stadt Mossul, heute steht sie vor einem Neuanfang.

(Annika Weißhaar)

Tags: doknews, TV-Tipps

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