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43. Filmfestival Max Ophüls Preis: 16.-26.01.2022

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Vom 16. bis zum 26. Januar 2022 findet das 43. Filmfestival Max Ophüls Preis in hybrider Form statt. Themen der dokumentarischen Formate in diesem Jahr sind vor allem persönliche Geschichten sowie Gender- und Rollenzuschreibungen.

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Eröffnet wird die 43. Ausgabe des Filmfestivals am 16.01.22 um 19:30 Uhr mit einer kleinen Zeremonie im CineStar Saarbrücken, die zudem in allen teilnehmenden Kinos gestreamt wird. In der hybriden Ausgabe sind neben den Vorführungen in den Saarbrückener Kinos einige Filme im Streaming verfügbar. Insgesamt sind in diesem Jahr 81 Lang- und Kurzfilme im Programm, darunter 16 dokumentarische Formate.

Im Wettbewerb Dokumentarfilm werden insgesamt vier Preise vergeben, darunter für den Besten Dokumentarfilm und die Beste Filmmusik. Verliehen werden außerdem der Publikumspreis Dokumentarfilm und der Preis der Filmkritik. 2022 sind acht Dokumentarfilme für Auszeichnungen nominiert, die in diesem Wettbewerb mit insgesamt 17.500 Euro dotiert sind.

Dokumentarfilme thematisieren berührende Lebensgeschichten

In diesem Jahr sind vor allem dokumentarische Produktionen im Programm, die sich mit Familien- und persönlichen Geschichten beschäftigen. „Anima - Die Kleider meines Vaters“, der als Weltpremiere auf dem Festival gezeigt wird, handelt von Uli, die nach dem Tod ihres Vaters eine Kiste mit Erinnerungsstücken von ihm bekommt und damit nicht nur ihre Familiengeschichte erforscht, sondern auch einen neuen Blick auf ihn und sich selbst bekommt.

Ebenfalls als Weltpremiere ist „Die Kunst der Stille“ zu sehen, der die Geschichte von Marcel Marceau erzählt, der als stummer Clown Bip die Menschen begeisterte. Der weltbekannte Künstler half während des Zweiten Weltkriegs zahlreichen jüdischen Kindern bei der Flucht über die Grenze, sein Vater wurde im KZ Auschwitz ermordet. Die tragische Lebensgeschichte Marceaus wird im Dokumentarfilm verarbeitet.

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Still aus „Anima - Die Kleider meines Vaters“  Still aus „Die Kunst der Stille“ © Les Films du Prieuré
© Flare Film/Privatarchiv Familie Decker  

Frauen im Fokus zweier Dokumentarfilme

Mit „Les Nouvelles Èves“ und „Stories From the Sea“ beschäftigen sich zwei Dokumentarfilme im Wettbewerb mit den persönlichen Geschichten von Frauen sowie Genderungleichheiten und Rollenzuschreibungen. Beide Produktionen werden als deutsche Erstaufführungen gezeigt. Informationen zu allen weiteren Dokumentarfilmen und zu den Spielzeiten gibt es auf der Website des Filmfestivals Max Ophül Preis.

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Still aus „Les Nouvelles Èves“ © Emilia Productions Still aus „Stories From the Sea“ © Fahrenheit Films

Das FFMOP ist bedeutendstes deutschsprachiges Nachwuchsfestival

Das Filmfestival Max Ophüls Preis (FFMOP) gilt als das wichtigste Nachwuchsfestival im deutschsprachigen Raum und steht für die Entdeckung junger Talente. Viele der gezeigten Filme erhielten weitere bedeutende Auszeichnungen. Als „Bester Dokumentarfilm“ wurde im Wettbewerb 2021 „Stollen“ von Laura Reichwald ausgezeichnet, der Preis für die beste Musik in einem Dokumentarfilm ging an „The Case You“.

MOP 2022Den Publikumspreis gewann „Dear Future Children“ von Franz Böhm, der auf dem FFMOP als Weltpremiere gezeigt wurde und auf zahlreichen weiteren Festivals Preise erhielt, darunter auf dem Hot Docs Canadian International Documentary Festival und dem CPH:DOX. Anfang Oktober 2021 wurde „Dear Future Children“ außerdem als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms gezeigt.

Tickets und Infos zum Filmfestival Max Ophüls Preis:

Die Tickets sind sowohl für die Vorstellungen vor Ort, als auch für das Streaming-Angebot begrenzt und für jeweils 8,50 Euro im Ticketshop des Festivals (für die Kinovorstellungen) sowie auf den Programmseiten der Filme (für das Streaming-Angebot) erhältlich. Die Preisverleihung wird am 26.01.22 um 19:30 Uhr als Livestream gesendet.


(Hannah Hiergeist) 

Tags: doknews

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