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DOK.fest 2021: Pitch Award für Max Carlo Kohal

Seit 2015 vergibt das Haus des Dokumentarfilms den Pitch Award beim DOK.fest München für das beste studentische Filmkonzept. Der Preis 2021 geht an Max Carlo Kohal für „Der Siebte Sohn“. Die DOK.forum Preisverleihung fand am 13.5. im Livestream statt.

Pitch Award 2021 Verleihung DOK21 Studio c dokfest München

Die größte Jury des Dok.fest München, bestehend aus insgesamt 13 Vertreter:innen der Branche, hat sich nach einer Stunde guter Argumente aus neun Nomminierten den Gewinner des Pitch Awards 2021 festgelegt. Astrid Beyer, DOKVILLE-Kuratorin vom Haus des Dokumentarfilms, hat den mit 2.500 Euro dotierten Preis im Livestream übergeben.

Der Pitch Award 2021 geht an Max Carlo Kohal für „Der Siebte Sohn“. Max Carlo Kohal studiert im Masterstudiengang Dokumentarfilm an der Züricher Hochschule der Künste. Herzlichen Glückwunsch!

„Einblick in eine Welt, die unbekannt und ungesehen ist“

DER SIEBTE SOHN by DOKfest Muenchen

Die Jury, vertreten von Ralph Wieser (Mieschief Films), begründete ihre Entscheidung wie folgt:

„Die Jury des Pitchawards würdigt diesen Einblick in eine Welt, die unbekannt und ungesehen ist. Vom Leben auf dem Fluss, vom Erwachsenwerden an Bord. Von Häfen und Containern, wirtschaftlichem Risiko und persönlichem Einsatz. Von Einsamkeit und Teamgeist […]. Der Regisseur zeigt uns die komplexe Welt des industrialisierten Warenverkehrs und gleichzeitig ist es ein sehr persönlicher Film, gedreht auf engstem Raum. Eine Globalisierungs-Geschichte von unten.“

In „Der Siebte Sohn“ möchte Max Carlo Kohal einem Siebzehnjährigen folgen, der eine Ausbildung auf einem Containerschiff macht. Der 90-minütige Dokumentarfilm ist als Langzeitprojekt auf drei Jahre angelegt. Es ist eine „Coming of Age Story“ auf einem Containerschiff, dessen Route regelmäßig von Basel nach Rotterdam führt.

DOK.forum 2021: Vergabe weiterer Branchenpreise

Erstmals wurde bei der Preisvergabe des DOK.forum ein dokumentarisches Serienprojekt ausgezeichnet. Der DOK.series Award, vergeben von TELLUX und megaherz, geht an „Un Pedazo de Paz“ (A Piece of Peace) von Jacobo Albán und Carlos Zerpa. Der DOK.digital Award, gesponsort von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), für neue Erzählformate geht an das Infotainment-Format des rbb „Safespace“. Den British Pathé Award für ein Dokumentarfilmprojekt in Entwicklung, das Archivmaterial verwendet, gewinnt „Life is not a Competition but I’m winning” von Julia Fuhr Mann.

Die gesamte Preisverleihung der Branchenpreise des DOK.forum 2021 gibt es auf YouTube zum Nachschauen. 

(Annika Weißhaar)


Jury des Pitch Awards

Antje Boehmert (Produzentin und Geschäftsführerin DOCDAYS Productions GmbH), Anne-Kathrin Brinkmann (Redakteurin ZDF/ARTE), Tobias Cassau (Redakteur ARTE), Petra Felber (Redaktionsleitung Dokumentarfilm BR), Sharon Nuni (Redakteurin ORF), Sara Günter (Redakteurin u. Formatentwicklerin ZDF und funk), Jutta Krug (Redaktion Dokumentarfilm WDR), Catherine Le Goff (Redakteurin ARTE), Peter Schernhuber (Festivalleitung Diagonale), Aline Schmid (Produzentin Beauvoir Films), Marcus Vetter (Redakteur Junger Dokumentarfilm SWR), Sven Wälti (Leiter Film SRG SSR) und Ralph Wieser (Gründer und Produzent Mischief Films).

Tags: DOKfest München

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