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  • Der Deutsche Dokumentarfilmpreis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Branche. Am 1. Juli 2020 wurden die Preisträger bekannt gegeben. Die Gewinner und nahezu alle nominierten Filme sind bis zum 3. Juli auf der Seite des SWR Doku Festivals frei zugänglich. 

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  • Der Förderpreis vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) geht 2020 an Valentin Riedl. Vor der Würdigung beim SWR Doku Festival wurde seine Doku „Lost in Face“ bereits beim Max Ophüls Filmfestival mit dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Musik ausgezeichnet.

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  • Beim kuratierten Streaming-Dienst MUBI ist ab Freitag, 3. Juli 2020, 24 Stunden lang die kostenlose Online-Preview von Werner Herzogs neuer Doku-Fiction „Familiy Romance, LLC“ zu sehen. Zusätzlich gibt es ein ausführliches Regiegespräch mit dem bekannten Filmemacher.

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  • Das Zeughauskino in Berlin startet am 01. Juli nach langer Schließung wieder in sein Programm. Mit dabei ist unter anderem eine Retrospektive zum Thema „Hannah Arendt und der Eichmann-Prozess", die am 03. Juli beginnt.

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  • ZDFinfo gestaltet am Freitag, den 26. Juni 2020, einen Themenabend rund um Covid-19. Ab 17 Uhr sind neun Dokumentationen zu sehen, die sich mit den Folgen und Ereignissen der Corona-Pandemie auseinandersetzen, darunter die Erstausstrahlung „Corona 2020 – Der Ausbruch: Schock und Versagen“.

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  • Die Kinos sind zwar geschlossen, aber viele interessante Dokumentarfilme kann man ganz einfach von zu Hause aus anschauen. Wir haben einige sehenswerte Kinofilme zusammengestellt, die online verfügbar sind. Die Kosten hierfür variieren je nach Angebot.

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  • Das Haus des Dokumentarfilms hat für Sie im TV-Programm gestöbert und eine Auswahl an Produktionen herausgesucht, die sich dem Thema „Werte und Gefühle" widmen. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten verschiedener Menschen im Kontext vielfältiger Gefühle und Werte.

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  • Diese Woche haben wir für Sie aus dem Netz gefischt: Der lautlose Tanz des Lebens | Architektur der Unendlichkeit | Conny Plank | Starbucks ungefiltert | Armes Schwein – Fette Geschäfte | und nur noch kurz online: Fathers and Sons(No. 2020-27) 

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  • Am Mittwoch, den 17. Juni 2020, hat eine Jury die Gewinner des 21. Deutschen Fernsehpreises bekanntgegeben. Auch einige Dokumentarfilme erhielten eine Auszeichnung, darunter Produktionen von ZDF, ARTE und WDR.

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  • Seit Ende Mai findet der Kulturwasen Stuttgart statt. Das Gelände des Cannstatter Wasens wurde dafür in ein großes Autokino umgebaut. In den kommenden Tagen wird dort ein spannendes Programm geboten, bei dem das Haus des Dokumentarfilms eine Auswahl sehenswerter Dokumentarfilme präsentiert.

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  • DOKVILLE, der jährliche Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms, kann 2020 nicht wie gewohnt im Juni stattfinden. Leider. Die Coronakrise hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am 18. und 19.6., den ursprünglichen Veranstaltungstagen, geht nun unser Projekt „Stimmen aus der Branche“ unter dokville.de online. 

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  • Die Pandemie hat unser aller Leben in einem Maße umgekrempelt, wie wir es uns nicht hätten vorstellen können. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Dokumentarfilmbranche sind daher ein zentrales Thema der aktuellen DOKhausinfo. Doch auch Themen wie der Naturfilm damals wie heute, Dokus zum Kriegsende und die bewegte Geschichte der AG DOK werden beleuchtet. 

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Die Vogelmutter: Lina Hähnle

Die Vogelmutter: Lina Hähnle.
Ein Leben für den Naturschutz.

Industriellengattin, Vogelmutter und selbstbewusste Managerin – Lina Hähnle (1851- 1941) hatte viele Facetten. Einst gründete sie den Bund für Vogelschutz in Stuttgart. Der Film von Anita Bindner zeigt das Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau, die nicht Visionen nachstrebte, sondern das Machbare anging. Das Filmporträt führt Sie zu den wichtigsten Lebensstationen von Lina Hähnle. Viele der Aufnahmen stammen von Hermann Hähnle, ihrem Sohn, der neben seiner Profession als Ingenieur eine Leidenschaft für das damals junge Medium Film entwickelte.

 

dvd linahaehnle 300pxFilm im Land | Land im Film (4)
Edition Landesfilmsammmlung
Baden-Württemberg
Ein Film von Anita Bindner
Produktion: Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart
Länge: ca. 45 Minuten
Ton: Stereo
Bildformat: 4:3
© Haus des Dokumentarfilms

 

Film bestellen

ISBN: 978-3-981305-4-0
Preis: 14,95 EUR (zzgl. Versand)

 

 

  

Sie hing nicht Visionen nach, sondern suchte das Machbare

Als schwäbische Unternehmersgattin führte sie zunächst das Leben einer »Frau Kommerzienrat« an der Seite des erfolgreichen Wollfilzfabrikanten Hans Hähnle in Giengen an der Brenz. Während ihre Familie vom industriellen Fortschritt profitierte, widmete sich Lina Hähnle durch ihr persönliches Engagement den Schattenseiten der Industrialisierung. Gegen den Naturverbrauch, zum Schutz von Natur und Landschaft setzte sie einen beträchtlichen Teil ihres Privatvermögens ein. 1899 initiierte sie mit der »Vogelinsel« bei Giengen das erste Naturschutzgebiet in Deutschland. Weitere Schutzgebiete bei Lauffen/Neckar, am Federsee in Oberschwaben, auch an Nord- und Ostsee folgten. Mit dem »Bund für Vogelschutz« entstand 1899 der erste deutsche Naturschutzverband. Lina Hähnle wurde bald zu einer Ikone der Bewegung: selbstbewusst, autoritär, zielstrebig, charismatisch.

Mit dem »Bund für Vogelschutz« entstand 1899 der erste deutsche Naturschutzverband. Lina Hähnle wurde bald zu einer Ikone der Bewegung: selbstbewusst, autoritär, zielstrebig, charismatisch. Sie wollte keinen elitären Zirkel, sondern eine Massenorganisation. Jedes Individuum sollte erkennen, dass durch seinen persönlichen Beitrag eine konkrete Verbesserung der Lebensumstände der Vogelwelt möglich war. Fast 40 Jahre lang war Lina Hähnle die integrative Persönlichkeit an der Spitze des Verbands. Mit diplomatischen Geschick nutzte sie die finanzielle und politische Potenz höherer Kreise und band gleichzeitig breite Bevölkerungsschichten ein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg stieg die Mitgliederzahl auf über 40.000. In unzähligen öffentlichen Vorträgen warb Lina Hähnle in ganz Deutschland für den Naturschutz. Als Verbandspräsidentin setzte sie auf professionelle Öffentlichkeitsarbeit, moderne und attraktive Medienarbeit und ein effizientes Mitgliedermanagement.

Nicht Visionen sondern das Machbare zeichneten Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau aus. Lina Hähnle starb am 1. Februar 1941, wenige Tage vor ihrem 90. Geburtstag. In vielen Nachrufen wurden die persönlichen Leistungen und besonders das soziale Engagement der Naturschutzpionierin geehrt.

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