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  • Besondere Dokumentarfilme, die zurzeit in der Mediathek zu finden und zu genießen sind.

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    • Online Tipps
  • Dokville 2019 findet am 27. und 28. Juni 2019 statt. Veranstaltungsort ist das Kino Metropol 2, Bolzstraße 10, Stuttgart. Die Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises am Abend des zweiten Dokville-Tages ist der gemeinsame Höhepunkt beider Veranstaltungen. Sie finden hier das vorläufige Programm von Dokville 2019 (Stand: 15. Mai 2019). 

     

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  • Jeder Mensch erzählt seine eigene Geschichte. Dabei gibt es im Leben oft entscheidende Wendungen, die über unser Leben bestimmen.

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  • »Die rote Linie« ist ein packender Dokumentarfilm über den Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und dem wachsenden öffentlichen Widerstand. Schon der Einstieg macht Lust auf den Film. Ein Orchester mit Chor begibt sich in die Gruben des Kohleabbau vor einen Riesenbagger und spielt ein Stück.

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    • Kino
  • Pferde sind seine Passion. Monika Agler und ihr Team porträtieren den bundesweit bekannten Pferdemann Peter Pfister mit seinen unterschiedlichen Aktivitäten. Über Jahrzehnte hat er eine eigene Methode entwickelt, mit Pferden umzugehen. Sein Ziel ist eine harmonische, niveauvolle und naturorientierte Partnerschaft.

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    • Kino

  • Ab dem 23.05.2019 laufen im Kino folgende Dokumentarfilme.
    Viel Spaß beim Kinobesuch!

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    • Kinostarts
  • Der PITCH AWARD 2019 gestiftet durch das Haus des Dokumentarfilms Stuttgart –geht in diesem Jahr an Nathalie Berger von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) für ihr Filmprojekt CHAGRIN

     

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    • Pitch Award 2019
  • Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der British Pathé Award beim Münchner Dokumentarfilmfestival vergeben. Das Londoner Wochenschau Archiv stiftete dabei einen Preis speziell für Archiv- und Kompilationsfilme, die auf dem Medienmarkt seit Jahren an Bedeutung gewinnen. Entsprechend gesucht sind gerade für Produktionen zu historischen Themen rare Aufnahmen aus der Vergangenheit. Der Preis besteht aus Archivmaterial aus dem Pathé Archiv im Wert von 14.000 Euro oder alternativ 2.500 Euro in bar. Mit dem neuen Preis haben British Pathé und das DOK.forum sich zum Ziel gesetzt, Projekte, die mit lizensiertem Material arbeiten, zu fördern und damit dieses traditionsreiche dokumentarische Genre zu stärken. 

     

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    • British Pathé Award
  • »Animierte Wirklichkeit – Zwischen Fakt und Fiktion« lautet der diesjährige Dokville Titel. Doch ein Blick in die Programmhefte zeigt, AnimaDok war bei dem Branchentreff immer präsent. Wir setzen unseren Rückblick im Jahr 2017 mit dem Dokumentarfilm »Pawlenski - Der Mensch und die Macht« von Filmemacherin Irene Langemann fort. Eine Dokumentation über Pjotr Pawlenski, der gegen den Machtapparat Russlands kämpft und dabei mit seinen extremen und selbstzerstörerischen Kunstdarbietungen immer wieder für Aufsehen sorgt.

     

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    • Dokville
  • Ein Film voller Kreativität und Witz über Freundschaft und Liebe. In Hollywood gibt es seit fast 100 Jahren das Altersheim ‚Motion Picture Country Home‘ für ehemalige Mitarbeiter der Traumfabrik. Doch selbst in hohem Alter schreiben sie Drehbücher und drehen Filme. Uli Gauke porträtiert einige illustre Ruheständler und erzählt von ihren Erinnerungen, Träumen und Hoffnungen.

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    • DOK Premiere
  • Durch einen Zeitungsartikel wurde die Regisseurin Bettina Borgfeld („Raising Resistance“ 2011) auf die Insel Sark aufmerksam, die im Ärmelkanal liegt. Sie war Europas letzter Feudalstaat im britischen Kronbesitz bis vor zehn Jahren die ersten demokratischen Wahlen stattfanden. Das Leben der rund 600 Bewohner war einfach und beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf Gesetzesvorgaben. Man kann von paradiesischen Zuständen sprechen, denn das Zusammenleben war durch Harmonie und gegenseitige Achtung geprägt. 

     

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    Die Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat am 6. Mai 2019, in Stuttgart getagt. Aus 138 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl für den Hauptpreis, fünf Filme wurden zusätzlich von einer Fachjury für den Preis der Opus GmbH vorgeschlagen. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird am 28. Juni in Stuttgart verliehen. Das SWR Doku Festival findet vom 26. bis 29. Juni 2019 in Stuttgart statt. 

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»Die Fifa-Familie« online sehen

Ausgehend von der umstrittenen Wahl Katars zum WM-Ausrichter 2022 entschlüsselt der dänische Dokumentarfilm »Die Fifa-Familie - Eine skandalöse Liebesgeschichte«, wie Korruption, Steuerhinterziehung und Stimmenverkauf in der Fifa funktioniert. Ein Film, der alle sprachlos werden lässt, die immer glauben, dass es im Fußball um einen Ball und 22 Spieler geht. Bis 15. März 2018 in der Arte-Mediathek abrufbar.

In manchen Familien gelten eigene Gesetze und die müssen nicht unbedingt mit denen übereinstimmen, die für andere Menschen und Organisationen gelten. Dass für die Fifa, den mächtigen Welt-Fußballverband, ganz besonders eigene Gesetze gelten, erlebte man schon lange. Doch erst in den letzten Jahren sind die Machenschaften um WM-Vergaben, um Anreizzahlungen für Stimmabgaben, um mysteriöse Umschläge mit Tausenden von Dollars, die an Exekutivmitglieder ausgeteilt wurden, ans Licht der Öffentlichkeit geraten.


Die Fifa-Familie (Arte-Mediathek)

(Video laut Sender abrufbar bis 15. März 2018)

Dass dies heute - zumindest teilweise - publik ist, ist einem Mann zu verdanken, der viele Jahre an dem System der Fifa-Familie partizipiert hat: Chuck Blazer, dem ehemaligen Generalsekretär des amerikanischen Fußballverbandes CONCACAF. Chuck Blazer, den sie auch »Mr. Zehn Prozent« nannten, weil er von Zahlungen an den Fußballverband stets einen eigenen Anteil absteckte, wurde zu Whistleblower gegen die Fifa. Er wurde dies nicht einfach so, er wurde es unter Druck. Denn im Jahre 2011 nahm das FBI Ermittlungen gegen ihn auf. Wegen Steuerhinterziehung und auch wegen den Machenschaften um die Vergabe der WM 2022 an Katar. Die Wahl, bei der die USA eigentlich fest mit einem Zuschlag gerechnet hatten, gilt heute mehr den je als »gekauft«.

Chuck Blazer wurde unter dem Druck des FBI zum Informanten. Er gewährte Einblicke in die Fifa-Familie und ging sogar mit verstecktem Diktiergerät zu Treffen, um seine eigen Haut zu retten. Im Herbst 2017 ist Chuck Blazer gestorben. Die Geschichte des Skandals, den er ausgelöst hat, wird in der dänischen Dokumentation »Die Fifa-Familie - Eine skandalöse Liebesgeschichte« maßgeblich von Mary Lynn Blanks nacherzählt. Sie war jahrelang die Lebensgefährtin Blazers und gewann an seiner Seite tiefe Einblicke in die Familie.

Das Faktengerüst dieser brisanten Dokumentation hat das dänische Filmteam mit sorgfältiger journalistischer Recherche aufgebaut. So analysieren sie zum Beispiel, weshalb Michel Platini, damals Vertreter der Uefa (des europäischen Fußballverbandes) seine Stimme überraschend an Katar gab und nicht, wie eigentlich versprochen, für die Amerikaner. Platini, ein enger Freund des französischen Staatspräsidenten Nicholas Sarkozy, soll laut der Dokumentation auf politischen Druck gehandelt haben. Frankreich hoffte auf gute wirtschaftliche Geschäfte mit Katar.

Was die Dokumentation in einer Stunde aufdeckt, benennt und enthüllt, hat die Brisanz, um endgültig klar zu machen, dass die Fifa-Familie nach eigenen Gesetzen handelt. Aus dem Rechtsverständnis der Außenstehenden, ist das nur mit Unrecht zu übersetzen.

Den wichtigsten Satz sagt kurz vor Schluss des Filmes eine Interviewte, die Katar bei seiner WM-Bewerbung damals beriet. Auf die Frage hin, ob man, nachdem nun klar sei, dass die Wahl gekauft war, Katar die WM entziehen solle, sagt sie: »Ich glaube nicht, dass sie (Katar) etwas anderes gemacht haben als die anderen (Bewerbe).« Will heißen: Die einen waren schlechter, die anderen besser. Das wiederum ist der Grundgedanke von Sport - im Fifa-Fußball-Kosmos zu einer monströsen Geld- und Korruptionsmaschine gewandelt.

Die Fifa-Familie - Eine skandalöse Liebesgeschichte
Dokumentation, DK 2017, 59 Minuten
Regie: Niels Borchert Holm

 (Thomas Schneider)

Tags: Online Tipps