Die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall ist eine Frau, die auf ein ereignisreiches und spannendes Leben zurückblicken kann – aber die Mittsiebzigjährige ist noch lange nicht im Rentenalter. Sie ist die Protagonistin in Lorenz Knauers Film Jane’s Jouney, der ein liebevolles und ergreifendes Porträt über eine leidenschaftliche Tierforscherin machte, die es sich zum Ziel gesetzt hat unsere Welt ein Stück weit zu verbessern.
Ab 2. September 2010 im Kino
Der Film- und Theaterregisseur Daniel Schmid war einer der ungewöhnlichsten Filmemacher der Schweiz. Obwohl seine Experimentalfilme zeitweise nur ein kleines Publikum erreichten, gehörte er zu den stilprägendsten Künstlern auf seinem Gebiet. 1999 wurde er in Locarno mit dem Ehrenleoparden für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Kurz darauf, im Jahr 2006, erlag Daniel Schmid einem langjährigen Krebsleiden. Die beiden Regisseure Pascal Hofmann und Benny Jaberg widmeten Schmid ihren ersten Langdokumentarfilm.
Ab 2. September im Kino
Black Metal ist eine Subkultur des Heavy Metal und von jeher mit diversen Vorurteilen gesegnet. Er zeichnet sich besonders durch satanische Liedtexte und entsprechende anti-christliche Handlungen aus, die in den 90er Jahren in kriminellen Straftaten ihren Höhepunkt fanden. Aber wie gefährlich sind die bösen Metaller heutzutage wirklich? Zwei amerikanische Regisseure beobachteten in Until the Light Takes Us zwei Jahre lang die Black Metal-Szene in Norwegen.
Kinostart: 12. August 2010
Über den Bosporus, an der Nahtstelle von Europa und Asien, am Tor zur türkischen Metropole Istanbul - da spannt sich die Bosporusbrücke. Sie ist nicht nur für den Verkehr da, sie wird auch von Fußgängern benutzt. Und sie bietet Lebensraum und Arbeitsort für Überlebenskünstler. Regisseurin Aslι Özge hat drei dieser Menschen für ihren Dokumentarfilm "Men on the bridge" begleitet.
Kinostart: 22. Juli 2010
Der Filmemacher Rosa von Praunheim, eine nicht immer unumstrittene Gallionsfigur der deutschen Schwulenszene, hat in den letzten Jahren einen erstaunlichen Wandel durchlebt. In seinen jüngsten Filmen hat er scheinbar an Tiefgang gewonnen, indem er auf sich selbst schaut, auf seine Geschichte und somit auch auf die Rosa gefärbten Jahrzehnte. Auch in "New York Memories" - ein Titel, wie ihn Woody Allen hätte nutzen können - geht der Blick nur kurz zurück, dafür ins ins Heute. Nicht im Zorn, aber noch immer gierig.
Kinostart: 15. Juli 2010
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