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Zehn Kandidaten für den Dokumentarfilmpreis

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Dt.DokfilmpreisZum fünften Mal wird am 26. Mai in Ludwigsburg der Deutsche Dokumentarfilmpreis (früher Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis) vergeben. Die Jury, die sich nach neuen Kriterien der Preisvergabe zusammensetzt, hat nun die Nominierungen bekannt gegeben. Der Preis wird Ende Mai vergeben, wenn die Dokumentarfilmbranche zu DOKVILLE in Ludwigsburg weilt.

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird alle zwei Jahre verliehen. Preisstifter sind der Südwestrundfunk (SWR), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms (HDF). Das Preisgeld beträgt insgesamt 25.000 Euro. Damit gehört die Auszeichnung zu den höchstdotierten Preisen für Dokumentarfilme in Deutschland. Der Hauptpreis, gestiftet von SWR und MFG, ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro für eine Autorin oder einen Regisseur verbunden. Es soll in ein neues Filmprojekt fließen. Das HDF stiftet einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro, die Stadt Ludwigsburg einen Preis in Höhe von 2.000 Euro.

Die Nominierten 2011

  • Die Anwälte – eine deutsche Geschichte, Regie: Birgit Schulz
  • Der Bergfürst, Regie: Philip Vogt
  • Die Frau mit den 5 Elefanten, Regie: Vadim Jendreyko
  • Herbstgold, Regie: Jan Tenhaven
  • How to Make a Book with Steidl, Regie: Gereon Wetzel, Jörg Adolph
  • Das Leben ist kein Heimspiel, Regie: Rouven Rech
  • Neukölln Unlimited, Regie: Dietmar Rasch, Agostino Imondi
  • Pina, Regie: Wim Wenders
  • Der Tag des Spatzen, Regie: Philipp Scheffner
  • Wiegenlieder, Regie: Johann Feindt, Tamara Trampe

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige siebenköpfige Jury. Zur diesjährigen Jury gehörten: Simone Baumann (Produzentin), Claas Danielsen (Direktor DokLeipzig), Tilman P. Gangloff (Filmjournalist), Christoph Hauser (Programmdirektor Arte), Volker Heise (Produzent & Regisseur), Alexander Riedel (Filmautor) und Andres Veiel (Filmautor). Jedes Jurymitglied kann bis zu drei Filme für den Wettbewerb vorschlagen. Auf der Basis dieser Vorschläge erarbeitet die Jury eine Nominierungsliste mit maximal 10 Filmen. Die feierliche Preisverleihung findet während des Branchentreffs DOKVILLE am 26. Mai 2011 in der Musikhalle Ludwigsburg statt.

Seit 2003 wurde alle zwei Jahre der „Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis“ für herausragende Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum vergeben. Da der Preis nicht nur auf regionale, sondern auf internationale Resonanz stieß, wurde er 2009 umbenannt in  „Deutscher Dokumentarfilmpreis“. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Erwin Wagenhofer für „Let’s make Money“ (2009), Sabine Gisiger (2007 „Gambit“), Andres Veiel (2005 „Die Spielwütigen), Thomas Schadt und Knut Beulich (2005 „Amok in der Schule“) und Aelrun Goette (2003 „Die Kinder sind tot“).

(Kay Hoffmann)

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