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Oscars 2017: Mettelsiefen und Rosi nominiert

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Doku-News

 

Zum 89. Mal werden am letzten Februarwochenende in Los Angeles die Oscars vergeben - und mit dabei sind unter den ganzen »LaLaLands« und »Toni Erdmanns« dieser Filmwelt auch zehn Dokumentarfilme, die auf einen »goldenen Jungen« hoffen. In der Kategorie »Bester Dokumentarfilm« wurde unter anderem »Seefeuer« (»Fire at Sea«) von Gianfranco Rosi and Donatella Palermo nominiert, in der Kategorie »Bester Dokumentar-Kurzfilm« darf sich Marcel Mettelsiefen Hoffnungen mit »Watani: My Homeland« machen. Der international tätige Dokumentarfilmer war auf Einladung des Hauses des Dokumentarfilms mit diesem Film auch im vergangenen Herbst beim Jubiläumsabend vertreten.

Foto: Szene aus »Watani: My Homeland« © Marcel Mettelsiefen /ZDF, Arte

Foto: Szene aus »Watani: My Homeland« © Marcel Mettelsiefen /ZDF, Arte

In insgesamt 24 Kategorien werden die Oscar verliehen. Der Preis der Academy of Motion Picture Arts and Sciences gilt als der populärste Filmpreis der Welt. Die dokumentarischen Formate sind in zwei Kategorien verteilt: in »Documentary Feature« und »Doc Shorts«. Eine Unterteilung nach amerikanischen und internationalen Dokumentarfilmen gibt es dabei nicht. Die nominierten Filme und ihre Macher sind diesmal:

Bester Dokumentarfilm

Fire at Sea
Gianfranco Rosi and Donatella Palermo
Stemal Entertainment

I am not your Negro
Raoul Peck, Rémi Grellety and Hébert Peck
Velvet Film

Life Animated
Roger Ross Williams and Julie Goldman
Motto Pictures and A&E IndieFilms

O.J. Made in America
Ezra Edelman and Caroline Waterlow
Laylow Films and ESPN Films

13th
Ava DuVernay, Spencer Averick and Howard Barish
Forward Movement


Bester Dokumentar-Kurzfilm

Watani: My Homeland
Marcel Mettelsiefen and Stephen Ellis

Extremis
Dan Krauss

4.1 Miles
Daphne Matziaraki

Joe‘s Violin
Kahane Cooperman and Raphaela Neihausen

The White Helmets
Orlando von Einsiedel and Joanna Natasegara

Mettelsiefen auf dem HDF-Podium

Marcel Mettelsiefens Dokumentarfilm »Syrien: Von Aleppo nach Goslar« (es ist die längere Version des nun für den Oscar nominierten Films »Watani: My Homeland«) wurde beim Jubiläum des Hauses des Dokumentarfilms gezeigt. Darin schildert der international bekannte Filmemacher, wie eine syrische Mutter mit ihren vier Kindern zunächst lange im umkämpften Syrien ausharrt; nach dem Tod des Mannes verlassen alle das Land und schaffen es nach monatelanger Reise, in Goslar zurück ins Leben zu finden. Die Sehnsucht nach der Heimat und nach dem vermutlich ermordeten Vater bleibt.

Für die Dokumentationen »Die Kinder von Aleppo« und »Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland« hat Marcel Mettelsiefen bereits viele Preise erhalten. Ende 2016 wurde er bei den Rory Peck Awards in London mit dem Preis in der Kategorie »Current Affairs« (»Sony Impact Award«) ausgezeichnet.

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Foto: Marcel Mettelsiefen bei »25 Jahre Haus des Dokumentarfilms« @ HDF/Hackenberg

Foto: Marcel Mettelsiefen bei »25 Jahre Haus des Dokumentarfilms« @ HDF/Hackenberg

 

(Thomas Schneider)

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26. Februar 2017

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