Auch in diesem Jahr wurden die First-Steps-Nachwuchspreise für Abschlussfilme aus deutschen Filmhochschulen vergeben. In der Kategorie Dokumentarfilm übernahmen den Job der bewertenden Jury die Regisseurin Aelrun Goette, der Journalist Gerd Ruge und der Dokumentarfilmer Klaus Stern. Die Preisträger wurden am 24. August in Berlin geehrt.
Der Dokumentarfilmer Hans Beller und der legendäre Kameramann Justus Pankau unterhielten sich bei DOKVILLE 2010 über das dokumentarische Filmen früher und heute. An der Diskussion zum "Dokumentarisch Drehen" nahmen noch die Kameraleute Börres Weiffenbach, Gergor Theus und Lars Barthel teil. Wir haben auszugsweise einige Stellen aus diesem interessanten Gespräch dokumentiert. Wenn Sie möchten, können Sie am Ende des Textes das komplette Gespräch und die Diskussion mit weiteren Kameraleuten als MP3-Podcast im Original anhören.
In Ludwigsburg bei Stuttgart hat zum sechsten Mal DOKVILLE stattgefunden, der vom HAUS DES DOKUMENTARFILM ausgerichtete Branchentreff Dokumentarfilm. Einen besonderen Reiz bietet dieses Treffen der Filmer und der Redakteure, der Medienmacher und der Medienanalysten alle zwei Jahre, wenn auch noch der Deutsche Dokumentarfilmpreis veröffentlicht wird. Das "kleine DOKVILLE" (ohne Preisverleihung) konzentrierte sich in diesem Jahr auf die Kernfrage der Dokumentarfilmer - und erhielt so viel Zuspruch wie noch nie.
Eine Gefahr für investigatives Filmemachen oder Unterschlagung von wichtigem Beweismaterial? Ein New Yorker Richter hat angeordnet, dass der amerikanische Dokumentarfilmer Joe Berlinger sein gesamtes Rohmaterial im Umfang von 600 Stunden dem Öl-Konzern Chevron (Besitzer unter anderem von Texaco) übergeben muss. Berlinger hatte mit diesem Material den in den Vereinigten Staaten viel beachteten und bei uns noch nicht angelaufenen Dokumentarfilm "Crude" erstellt. In den USA wehren sich nun Filmschaffende gegen diese Anordnung. Aus Deutschland kommt Unterstützung. Berlinger hatte übrigens in Hessen als Werbefilmer begonnen.
Das Internationale Dokumentarfilmfestival München (DOK.fest) feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Mehr als 70 abendfüllende Dokumentarfilme aus aller Welt sollen auch dieses Mal aufzeigen, was uns beschäftigt: Liebe und Familie, Identität und Heimat, Krieg und Frieden. Im Fußball-WM-Jahr bietet das DOK.fest zudem einen Afrika-Schwerpunkt mit elf Filmen aus und über verschiedene afrikanische Länder. Wir stellen das Jubiläumsprogramm in Auszügen vor.
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