Dokville - Branchentreff Dokumentarfilm

Startseite · Dokville 2017 · Archiv Dokville 2005-2016 · Infos · facebook logo

  • dv17_angedokt_1_1200px.jpg
  • dv17_angedokt_2_1200px.jpg
  • dv17_angedokt_3_1200px.jpg
  • dv17_galerie_01.jpg
  • dv17_galerie_02.jpg
  • dv17_galerie_03.jpg
  • dv17_galerie_04.jpg
  • dv17_galerie_05.jpg
  • dv17_galerie_06.jpg
  • dv17_galerie_07.jpg
  • dv17_galerie_08.jpg
  • dv17_galerie_09.jpg
  • dv17_galerie_10.jpg
  • dv17_galerie_11.jpg
  • dv17_galerie_12.jpg
  • dv17_galerie_13.jpg
  • dv17_galerie_14.jpg
  • dv17_galerie_15.jpg
  • dv17_galerie_16.jpg
  • dv17_galerie_17.jpg
  • dv17_galerie_18.jpg
  • dv17_galerie_19.jpg
  • dv17_galerie_20.jpg
  • dv17_galerie_21.jpg
  • dv17_galerie_22.jpg
  • dv17_galerie_23.jpg
  • dv17_galerie_24.jpg
  • dv17_galerie_25.jpg
  • dv17_kirstenjohnson_1_1200px.jpg
  • dv17_kirstenjohnson_2_1200px.jpg
  • dv17_kirstenjohnson_3_1200px.jpg
  • dv17_vomtrickzumfake_1_1200px.jpg
  • dv17_vomtrickzumfake_2_1200px.jpg

Das war Dokville 2017

Am 29. und 30. Juni 2017 fand zum 13. Mal Dokville statt - der Branchentreff Dokumentarfilm, den das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit seinen Partner jährlich seit 2005 ausrichtet. Der zweitägige Kongress gastierte erstmals in Stuttgart - parallel zum SWR Doku Festival und der Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises. An die 200 Produzenten, Redakteurinnen und Redakteure, Studierende und vor allem Regisseurinnen und Regisseure – darunter Filmemacher wie Andres Veiel, Walter Sittler und Claudia von Alemann – stellten ihre Arbeiten vor und diskutierten Chancen, Erfahrungen und Arbeitsmethoden.

»Wir freuen uns bereits auf die Neuauflage im Juni 2018 - wieder parallel zum SWR Doku Festival mit der gemeinsamen Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises und unserem Förderpreis«, sagte Irene Klünder, Geschäftsführerin des Hauses des Dokumentarfilms, zum Abschluss des Kongresses. Das in Stuttgart beheimatete Institut fördert das Genre des dokumentarischen Films mit Informationsangeboten im Netz und Veranstaltungen wie dem jährlich seit 2005 stattfindenden Branchentreff. Dokville 2017 hat sich mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als der bislang erfolgreichste Filmkongress entpuppt.

Dokville beschäftigte sich in diesem Jahr besonders mit Filmmaterial, ohne das nahezu kein Dokumentarfilm auskommt: mit Archivfundstücken und mit Inhalten, die aus dem Internet gesammelt werden. Footage sagen die Fachleute zu diesen Quellen, die ganz besonders geprüft werden müssen, denn auch in Archiven lagern Fakes, wie viele Referenten zu berichten wussten.
Der in Stuttgart geborene Filmemacher Andres Veiel berichtete am Beispiel seines jüngsten Dokumentarfilms »Beuys«, wie er sich gemeinsam mit der Bildrechercheurin Monika Preischl durch Tausende von Quellenmaterialien arbeiten musste und der Film beinahe an den Kosten für die Nutzung der Archive gescheitert wäre. Einen besonderen Höhepunkt bildete am Ende ein Live-Gespräch aus New York in den Saal des Stuttgarter Kinos Metropol. Kirsten Johnson, die unter anderem für Michael Moore als Kamerafrau gearbeitet hat, unterhielt sich mit Dokville-Kuratorin Astrid Beyer der ihren mehrfach preisgekrönten Film »Cameraperson«.

(Thomas Schneider)

Tags: Dokville 2017