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  • Besondere Dokumentarfilme, die zurzeit in der Mediathek zu finden und zu genießen sind.

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  • Vor 57 Jahren rief John F. Kennedy drei grundlegende Verbraucherrechte aus, um den Verbraucher vor irrführender Werbung oder unwirksamen Medikamenten zu schützen und dessen Recht auf Vielfalt von Produkten zu garantieren. Seither findet immer jährlich am 15. März der Weltverbrauchertag statt. 

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  • Ab dem 14.03.2019 laufen im Kino folgende Dokumentarfilme.
    Viel Spaß beim Kinobesuch!

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  • Auf großes Interesse stieß wieder die DOK Premiere im Caligari Kino. Gezeigt wurde »Genesis 2.0« und mit dem Filmemacher Christian Frei danach diskutiert. Er gehört zu den wichtigsten Schweizer Dokumentarfilmern, der regelmäßig alle paar Jahre sehr aufwändige und originelle Filme vorstellt. »War Photographer« (2001) über den renommierten Kriegsfotografen James Nachtwey war als erster Schweizer Dokumentarfilm für den Oscar nominiert.

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  • Mit dem mit 5.000 € dotierten Marburger Kamerapreis 2019 wurde vergangenes Wochenende ein legendärer Kameramann des jungen deutschen Films ausgezeichnet.

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  • Unsere DOK Premiere im März 2019

    Zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite die archaische Weite der Insel Neu-Sibiriens, auf der jeden Sommer die Jagd nach Stoßzähnen von Mammuts beginnt. Durch die Erderwärmung taut der Permafrost auf und legt die seit tausenden von Jahren eingefrorenen Skelette frei.

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    • DOKPremiere
  • Auf großes Interesse stieß die DOK Premiere »Die Geheimnisse des schönen Leo«, dem Debütfilm von Benedikt Schwarzer, einem Absolventen der Münchener Hochschule für Film und Fernsehen. Es ist ein sehr persönlicher Film, da es um den Großvater des Regisseurs Leo Wagner geht. In den 1960er und 1970er Jahren war er ein sehr bekannter CSU-Politiker und enger Freund von Franz Josef Strauß.

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    • DOKPremiere
  • Regina Schilling wird in diesem Jahr mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet für ihren phänomenalen Dokumentarfilm »Kulenkampffs Schuhe“. Er hatte bereits den Deutschen Fernsehpreis und auf der Duisburger Filmwoche den 3sat-Dokumentarfilmpreis gewonnen. In ihrem Film erzählt sie ein Stück deutscher Fernsehgeschichte, nämlich die Unterhaltungsshows der 1960er und 1970er Jahren mit Altmeistern wie Hans-Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal und Peter Alexander.

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  • Berlinale und Dokumentarfilm VII 

    Der sudanesische Dokumentarfilm »Talking about Trees« von Suhaib Gasmelbari gewann den mit 50.000 € dotieren Glashütte Original Dokumentzarfilmpreis. Weitere Dokumentarfilme konnten bei den Preisen punkten. Kay Hoffmann mit seinem Abschlussbericht der diesjährigen Berlinale.

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  • Berlinale und Dokumentarfilme VI

    Landarbeiter in Brasilien, Bertolt Brecht, die amerikanische Filmkritikerin Pauline Kael und schließlich die deutsche Punkband »Die Toten Hosen« standen im Mittelpunkt von Dokumentarfilmen, die Kay Hoffmann heute vorstellt. Am Abend werden die diesjährigen Preise vergeben. 

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  • Berlinale und Dokumentarfilm V

    Mit verschiedenen Formen des zivilen Ungehorsams beschäftigten sich die drei Filme »Espero tua (re) volta«, »Shooting the Mafia« und »Die Grube«, die alle drei von Regisseurinnen gedreht wurden. Kay Hoffmann fasst seine Eindrücke zusammen.

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  • Berlinale und Dokumentarfilm IV

    In diesem Jahr sind mehrere Filme der Sektion Generation für den Glashüttepreis nominiert wie »Ringside«, »By the name of Tania« oder »Baracoa«. Kay Hoffmann hat die drei ebenso gesehen wie »Anthropocene: The Human Epoch« und »When Tomatoes met Wagner« und berichtet darüber.

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Karlsruhe aus der Super 8-Perspektive

Auf immenses Publikumsinteresse stieß kürzlich die Filmpremiere »Geschichten aus der Heimat« in der ausverkauften Schauburg in Karlsruhe. Das Filmboard Karlsruhe unter Leitung von Dr. Oliver Langewitz hat ein kurzweiliges Porträt der Stadt produziert, das auf Super 8-Aufnahmen aus den 1960er bis 1980er Jahren basiert. Der Film wird noch in Karlsruhe gezeigt und danach als DVD erhältlich sein.

Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr
Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr

Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr

»Geschichten aus der Heimat« gibt einmalige Zeugnisse darüber, wie die Menschen in dieser Zeit lebten. Bewusst wurde auf frühere historische Aufnahmen oder professionell produzierte Aufnahmen verzichtet. Hierfür wurden Super 8-Aufnahmen aus der Bevölkerung gesucht, digitalisiert und in Ausschnitten im Film verwendet. Neben öffentlicher Förderung gab es eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Das Karlsruher Team wurden vom Haus des Dokumentarfilms und der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg mit Rat und Filmen unterstützt. Oliver Langewitz dankte bei der Premiere des Films mehrmals ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und erwähnte den vom Haus des Dokumentarfilms 2012 entstandenen Kompilationsfilm »Karlsruhe. Der Film. Die Geschichte«. Diesr auf DVD erhältliche Film, den Anita Bindner zusammengestellt hat, bietet auch viel historisches Filmmaterial. Beide Filme, so der Leiter des Karlsruher Filmboards, ergänzten sich hervorragend.

In der aktuellen Produktion stehen allerdings weniger die historischen Filme im Mittelpunkt, sondern vor allem ihre Macherinnen und Macher, die interviewt werden und ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen erzählen. Dies ist eine Besonderheit des Films »Geschichten aus der Heimat«. Das Filmteam besuchte die Orte aus den Super 8-Filmen und zeigt, wie sich diese über die Jahrzehnte hinweg verändert haben. Durch ihre Erinnerungen und Anekdoten bringen die Zeitzeugen das Material regelrecht um Sprechen und erwecken es zum Leben. Sie erzählen dadurch ein Stück Stadtgeschichte über ihr Stadtviertel, ihren Stadtteil oder die Vereine, in denen sie aktiv sind. Ein Teil der Amateurfilme, die keinen direkten Bezug zu Karlsruhe haben, wurden an die Landesfilmsammlung weitergeleitet.

»Mit unserem Film entsteht ein einmaliges zeithistorisches Dokument, das die Karlsruher Geschichte und die damaligen Lebenswirklichkeiten lebendig werden lassen. Mit den Zeitzeugeninterviews schaffen wir eine authentische Erzählstruktur, die die zumeist privaten Aufnahmen erläutern und historisch einordnen«, erläutert Dr. Oliver Langewitz, Filmboard-Chef und Regisseur des Films das Konzept der Produktion.

Wie gut dies gelungen ist und welche Bedeutung der Film für die Stadt hat, hoben Oberbürgermeister Frank Mentrup und seine Kulturdezernentin Susanne Asche in ihrer Begrüßung hervor. Es ist ein hervorragendes Beispiel für eine Bürgerbeteiligung und sich mit der Entwicklung der Stadt zu beschäftigen. Es ist ebenso ein Imagefilm für die Stadt entstanden, der von der Lebensqualität und der Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt erzählt. Die Musik steuerte ein Team aus der französischen Partnerstadt Nancy bei. Langewitz präsentierte im Anschluss an die Vorführung sein junges Team und übergab die während des Projektes recherchierten Filme an den Oberbürgermeister, der sie stellvertretend für das Stadtarchiv übernahm. So ist ein Grundstein gelegt für ein visuelles Gedächtnis der Fächerstadt. Denn durch die Digitalisierung mittels eines hochwertigen Nassscanners wird das sehr empfindliche Super 8-Filmmaterial, bei dem es sich überwiegend um Unikate handelt, für die Nachwelt gesichert und so entsteht ein wichtiges Filmarchiv für die Stadt Karlsruhe.

Der Film wird in den nächsten Wochen einige Male in der Schauburg gezeigt werden und dann bei internationalen Festivals eingereicht. Dazu wurde eine englische Fassung erstellt, eine französische ist in Arbeit. In den nächsten Wochen wird auch eine DVD erstellt, um das große Interesse an dieser Produktion befriedigen zu können.

(Kay Hoffmann)

Tags: doknews