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  • Auf großes Interesse stieß die DOK Premiere »Die Sonneninsel«, dem Debütfilm des international renommierten Filmhistorikers Thomas Elsaesser. Die Vorführungen mit Filmgespräch fanden zum ersten Mal in Stuttgart im Haus der Geschichte und am folgenden Tag im Kino Caligari in Ludwigsburg statt. Außerdem hielt Thomas Elsaesser eine höchst spannende Keynote auf dem Kongress Raumwelten zum Thema Film und Architektur.

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  • Nur kurze Zeit nach Ende des diesjährigen DOK Leipzig-Festivals kommt die nächste Meldung von dort: Festivaldirektorin Leena Pasanen wird sich Ende nächsten Jahres vom Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival verabschieden. Seit ihrer Amtsübernahme im Jahr 2015 hat die Finnin das traditionsreiche Festival als eines der wichtigsten in Europa weitergeführt.

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  • Tiere und exotische Länder - diese (einzigen) zwei Garanten für einen erfolgreichen Dokumentarfilm haben die beiden Freiburger Weltreisenden Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier um eine interessante Note erweitert: den selbstgemachten Reisefilm mit null Budget. Daraus entstand der erfolgreichste Kino-Dokumentarfilm des Jahres 2017: »Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt« zeigt 3sat am Montagabend in deutscher Erstausstrahlung.

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  • Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch (Filmtank Hamburg) arbeiten bereits lange zusammen. Sie stehen für einen Autoren- und Essayfilm, der sich intensiv mit seinem Thema beschäftigt. Ihre Spezialisierungen sind Buch, Regie, Bildgestaltung und Produktion. Immer wieder haben sie zusammen Filme realisiert und dabei die Veränderungen des Dokumentarfilms seit den 1990er Jahren selbst miterlebt. Dabei ist es den beiden Filmemachern gelungen, sich mit ihrem Autorenkonzept in der digitalen Medienlandschaft durchzusetzen. Über ihre Erfahrungen berichten sie am Montag, 26. November 2018, bei einem ganztägigen Werkstattgespräch im Haus des Dokumentarfilms (Stuttgart).

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  • Bei einem Filmabend zeigte das Haus des Dokumentarfilms den Film »Marina, Mabuse und Morituri« über das Werk des Produzenten Artur Brauner (u.a. »Old Shatterhand«, »Es geschah am hellichten Tag«, »Hitlerjunge Salomon« und viele andere). Im anschließenden Filmgespräch mit der Regisseurin Kathrin Anderson und Astrid Beyer (HDF) wurden noch manche Anekdoten aus der Recherche ausgebreitet. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart, bei der das Haus des Dokumentarfilms seit vielen Jahren einen Dokumentarfilmabend ausrichtet.

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    • DOK News
  • Fast schon wieder vergessen? Von einem kurzzeitig Aufregen erregenden Justizirrtum handelt »Mollath – Und plötzlich bist du verrückt«. Darin versuchen die beiden Autorinnen Annika Blendl und Leonie Stade, den Skandal um Gustl Mollath so neutral wie möglich zu dokumentieren. Mollath war jahrelang in der Psychiatrie weggesperrt und es dauert Jahre, bis Zweifel an den Beweggründen und an dem damaligen Urteil letztlich zur Rehabilitierung des Mannes führten. Das Bayerische Fernsehen zeigt den 2015 auch im Kino eingesetzten Dokumenarfilm am Mittwochabend.

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    • TV Tipps
  • Der international anerkannte Filmhistoriker Thomas Elsaesser, der lange in Amsterdam und New York unterrichtete, verwebt in seinem essayistischen Dokumentarfilm »Die Sonneninsel« sehr geschickt die Familiengeschichte mit der Geschichte der modernen Architektur. Diesen Film präsentiert das Haus des Dokumentarfilms an zwei DOK Premieren im November 2018: zunächst am 14. November in Stuttgart im Haus der Geschichte BW und am Tag darauf im Kino Caligari in Ludwigsburg. Im Anschluss an die Vorführungen gibt es jeweils ein Filmgespräch mit dem Regisseur Thomas Elsaesser und Kay Hoffmann (Haus des Dokumentarfilms).

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    • DOK Premiere
  • Es war sicherlich einer der vom Publikum auf der Berlinale 2016 am besten aufgenommenen Filme. Es wurde viel gelacht, es gab Szenenapplaus und einen frenetischen Beifall und Standing ovations zum Schluss, der den gesamten Abspann andauerte. Arte zeigt Michael Moores »Where to Invade Next«, ein bewusst subjektiver Dokumentarfilm, bis 9. Februar 2019 in der Mediathek des Senders als Videostream. Der Filmemacher dient sich darin dem US-Pentagon an und macht Amerika wirklich wieder groß. Merke: Jeder kann Amerika groß machen - selbst Michael Moore.

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    • Online Tipps
  • Wenn der Mensch einmal gegangen sein wird: Ein besonderes Beispiel, wie allein durch die pure und unkommentierte Abbildung von Wirklichkeit Zuschauer zu einer tieferen Erkenntnis gelangen, ist der Film »Homo sapiens« von Nikolaus Geyrhalter, den 3sat noch bis zum 17.11.18 in der Mediathek zeigt. Der Film hatte auf der Berlinale 2016 Premiere. In einem postapokalyptisches Szenario zeigt der Österreichische Filmemacher, wie sich die Natur den von Menschen aufgegebenen Raum zurückerobert.

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    • Online Tipps
  • Am Wochenende ging das 61. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm mit einer Preisverleihung zu Ende. Es wurden in den verschiedenen Kategorien sieben Goldene Tauben sowie 15 weitere Preise mit einer Gesamtdotierung von 78.000 Euro vergeben. Insgesamt hat DOK Leipzig seinen Ruf bestätigt, ein sehr politisches Festival zu sein. Dies gilt sowohl für die gezeigten Filme, als auch die Debatten und Diskussionen während des Festivals.

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    • DOK Leipzig
  • Er ist da. Werner Herzog. In Leipzig. Der in Amerika lebende, aus Deutschland stammende und weltweit bekannte Filmemacher Werner Herzog bestimmte den Start des diesjährigen Leipziger DOK Festivals und traf erwartungsgemäß auf ein immenses Interesse des Publikums. Gerade auch bei jüngeren Filmemacherinnen und Filmemachern, die gerne seine Ratschläge haben wollen, wie man heute als Filmemacher existieren kann. Einen neuen Film hatte Herzog auch dabei, den am Eröffnungsabend 2000 Zuschauer auf einmal sehen konnten.

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  • Beim diesjährigen Leipziger Dokumentarfilmfestival berichtet unser Kollege Kay Hoffmann wieder von seinen Dokumentarfilm-Sichtungen auf den Leinwänden der sächsischen Metropole. In dieser Folge schildert er seine Beobachtungen zu »Architektur der Unendlichkeit«, »Charleroi, the Land of 60 Mountains«, »Chris the Swiss« und »Stress«.

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Karlsruhe aus der Super 8-Perspektive

Auf immenses Publikumsinteresse stieß kürzlich die Filmpremiere »Geschichten aus der Heimat« in der ausverkauften Schauburg in Karlsruhe. Das Filmboard Karlsruhe unter Leitung von Dr. Oliver Langewitz hat ein kurzweiliges Porträt der Stadt produziert, das auf Super 8-Aufnahmen aus den 1960er bis 1980er Jahren basiert. Der Film wird noch in Karlsruhe gezeigt und danach als DVD erhältlich sein.

Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr
Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr

Premiere von »Bilder aus der Heimat« in Karlsruhe @ Filmboard Karlsruhe / Jürgen Schurr

»Geschichten aus der Heimat« gibt einmalige Zeugnisse darüber, wie die Menschen in dieser Zeit lebten. Bewusst wurde auf frühere historische Aufnahmen oder professionell produzierte Aufnahmen verzichtet. Hierfür wurden Super 8-Aufnahmen aus der Bevölkerung gesucht, digitalisiert und in Ausschnitten im Film verwendet. Neben öffentlicher Förderung gab es eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Das Karlsruher Team wurden vom Haus des Dokumentarfilms und der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg mit Rat und Filmen unterstützt. Oliver Langewitz dankte bei der Premiere des Films mehrmals ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und erwähnte den vom Haus des Dokumentarfilms 2012 entstandenen Kompilationsfilm »Karlsruhe. Der Film. Die Geschichte«. Diesr auf DVD erhältliche Film, den Anita Bindner zusammengestellt hat, bietet auch viel historisches Filmmaterial. Beide Filme, so der Leiter des Karlsruher Filmboards, ergänzten sich hervorragend.

In der aktuellen Produktion stehen allerdings weniger die historischen Filme im Mittelpunkt, sondern vor allem ihre Macherinnen und Macher, die interviewt werden und ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen erzählen. Dies ist eine Besonderheit des Films »Geschichten aus der Heimat«. Das Filmteam besuchte die Orte aus den Super 8-Filmen und zeigt, wie sich diese über die Jahrzehnte hinweg verändert haben. Durch ihre Erinnerungen und Anekdoten bringen die Zeitzeugen das Material regelrecht um Sprechen und erwecken es zum Leben. Sie erzählen dadurch ein Stück Stadtgeschichte über ihr Stadtviertel, ihren Stadtteil oder die Vereine, in denen sie aktiv sind. Ein Teil der Amateurfilme, die keinen direkten Bezug zu Karlsruhe haben, wurden an die Landesfilmsammlung weitergeleitet.

»Mit unserem Film entsteht ein einmaliges zeithistorisches Dokument, das die Karlsruher Geschichte und die damaligen Lebenswirklichkeiten lebendig werden lassen. Mit den Zeitzeugeninterviews schaffen wir eine authentische Erzählstruktur, die die zumeist privaten Aufnahmen erläutern und historisch einordnen«, erläutert Dr. Oliver Langewitz, Filmboard-Chef und Regisseur des Films das Konzept der Produktion.

Wie gut dies gelungen ist und welche Bedeutung der Film für die Stadt hat, hoben Oberbürgermeister Frank Mentrup und seine Kulturdezernentin Susanne Asche in ihrer Begrüßung hervor. Es ist ein hervorragendes Beispiel für eine Bürgerbeteiligung und sich mit der Entwicklung der Stadt zu beschäftigen. Es ist ebenso ein Imagefilm für die Stadt entstanden, der von der Lebensqualität und der Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt erzählt. Die Musik steuerte ein Team aus der französischen Partnerstadt Nancy bei. Langewitz präsentierte im Anschluss an die Vorführung sein junges Team und übergab die während des Projektes recherchierten Filme an den Oberbürgermeister, der sie stellvertretend für das Stadtarchiv übernahm. So ist ein Grundstein gelegt für ein visuelles Gedächtnis der Fächerstadt. Denn durch die Digitalisierung mittels eines hochwertigen Nassscanners wird das sehr empfindliche Super 8-Filmmaterial, bei dem es sich überwiegend um Unikate handelt, für die Nachwelt gesichert und so entsteht ein wichtiges Filmarchiv für die Stadt Karlsruhe.

Der Film wird in den nächsten Wochen einige Male in der Schauburg gezeigt werden und dann bei internationalen Festivals eingereicht. Dazu wurde eine englische Fassung erstellt, eine französische ist in Arbeit. In den nächsten Wochen wird auch eine DVD erstellt, um das große Interesse an dieser Produktion befriedigen zu können.

(Kay Hoffmann)

Tags: doknews