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»ASK DR. RUTH« - Preview-Filmabend im Haus des Dokumentarfilms anlässlich der Jüdischen Kulturwochen Stuttgart 2019

 

Donnerstag, 14. November 2019, 19.30 Uhr
in der Aula der Merz-Akademie · Teckstraße 58 · 70190 Stuttgart (Kulturpark Berg)
Reservierung erforderlichAbholung der Karten am Veranstaltungstag bis 19.15 Uhr.
Anfahrt: U4/U9 (Haltestelle Merz-Akademie/Bergfriedhof).

 

 

Web PK A6 HDF Jüdische Kulturwochen 2019 720

 


ASK DR. RUTH                                                                   

USA 2019 | 100 min | OF mit deutschen UT
Regie: Ryan White
Eintritt: 7,- € · VVK 0711-929 309 11 · oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · www.hdf.de


Zum 16. Mal finden die Jüdischen Kulturwochen in Stuttgart vom 4. bis 17. November statt. In diesem Jahr mit dem Titel »1919 – 2019: In Verantwortung für die Gesellschaft« und erneut zeigt das Haus des Dokumentarfilms als Kooperationspartner einen langen, künstlerischen Dokumentarfilm. Mit dem Film »ASK DR. RUTH« gibt es erstmals eine Preview Vorführung. Offizieller Kinostart ist in Deutschland Anfang 2020.

In »ASK DR. RUTH« fängt der Regisseur Ryan White die bewegte und bewegende Biografie der 1928 in Frankfurt als Karola Ruth Siegel geborenen Dr. Ruth Westheimer ein.

Anfang der 1980er Jahre ging die Holocaust-Überlebende in New York mit ihrer Radioshow »Sexually Speaking« auf Sendung und ein ganzes Land horchte auf. So klug, unverkrampft und witzig hatte bis dahin kaum jemand über Sex gesprochen – noch dazu mit diesem unverwechselbaren deutschen Akzent, der schnell zu ihrem Markenzeichen wurde. Die Quoten des New Yorker Lokalsenders schossen derart in die Höhe, dass die Soziologin und Sexualtherapeutin als »Dr. Ruth« schließlich ihre Karriere im Fernsehen fortsetzte.

1939 wurde Karola Ruth Siegel von ihren Eltern auf einen der letzten Kindertransporte in die Schweiz geschickt. Sie überlebte den Holocaust, ihre Eltern sah sie nie wieder. Nach dem Krieg wanderte sie nach Israel aus, von dort zog es sie an die Pariser Sorbonne und Mitte der 50er Jahre emigrierte sie in die USA. Bis heute ist sie eine Ikone der Anti-Prüderie.

Dem Filmemacher Ryan White, bekannt durch seine dokumentarische Netflix Serie »The Keepers«, gelingt ein warmherziges Porträt der quirligen 91-Jährigen, die auf eine beispiellos bewegte Biografie zurückblickt.

 

 


(Astrid Beyer)

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