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  • Wie sehr die Verhaltensweisen einzelner Tiere unserem eigenen Verhalten ähneln,  lässt sich in diversen Dokumentationen erkennen Die Kraft und Organisation von Ameisenpopulationen,  die enorme Anpassungsfähigkeit der Tiere an ihre Umgebung  oder die Intelligenz von Affen sind nur einige Beispiele  dafür

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  • Besondere Dokumentarfilme, die zurzeit in der Mediathek zu finden sind.

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  • Ab dieser Woche läuft im Kino der Film »Die Spaßmacher«.

    Viel Spaß beim Kinobesuch!

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  • Die zunehmende Kontrolle mit flächendeckender Video-Überwachung gekoppelt mit automatischer Gesichtserkennung ist ein höchst aktuelles Thema. Immer, wenn etwas Unkontrolliertes passiert oder die Angst vor Terroranschlägen wächst, werden Forderungen nach einer Intensivierung der staatlichen Überwachung laut. Viele sehen dies völlig unkritisch im Zeichen der Sicherheit. Andere hatten schon vor der Digitalisierung in den 1970er und 1980er genau davor gewarnt. Erinnert sei nur an den Widerstand bei der Volkszählung.  

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  • Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als man heute in unser technisch und rational geprägten Gesellschaft vermuten mag. Bis heute sind besonders die Berge, mit ihren wilden Tälern und Schluchten, mit ihren Höhlen und ursprünglichen Wäldern, Schauplatz unerklärlicher Phänomene und geheimnisvoller Kräfte.

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    • Kino
  • Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. In seinem neuen Dokumentarfilm beobachtet der Österreicher Nikolaus Geyrhalter in Minen, Steinbrüchen, Großbaustellen Menschen bei ihrem ständigen Kampf, sich den blauen Planeten anzueignen.

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  • Einen neuen Blick auf den Ersten Weltkrieg aus der Perspektive der Engländer wirft der Oscar-Preisträger Peter Jacksons (»Der Herr der Ringe«-Trilogie, »Der Hobbit«-Trilogie) in seinem außergewöhnlichen Dokumentarfilm »They Shall Not Grow Old«.

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    • DOK...im Kino
  • Trotz sommerlichen Temperaturen wieder nahezu ausverkauft war die DOK Premiere von »Lord of the Toys« und es war insbesondere ein jüngeres Publikum, dass sich für den äußerst erfolgreichen Youtuber Max Hertzberg und seine Clique interessierte.

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    • DOK Premiere
  • Zum dritten Mal fand das SWR Doku Festival im Stuttgarter Metropolkino mit der Vergabe des Deutschen Dokumentarfilmpreises statt. Dafür wurden in diesem Jahr 138 Dokumentarfilme eingereicht, so viele wie nie zuvor. Davon kamen 25 auf die Shortlist und zwölf davon wurden für den Deutschen Dokumentarfilmpreis nominiert, der von SWR und der MFG Filmförderung mit 20.000 Euro dotiert ist.

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  • Eine authentische Darstellung des Alltags in der DDR ist Annekatrin Hendel ein wichtiges Anliegen, denn sie war davon enttäuscht, was in Filmen dazu erzählt wurde. In einem lebhaften Gespräch mit dem bekannten Berliner Filmjournalisten Knut Elstermann stellte sie ihre Filmarbeit vor und erklärte, warum sie als Filmproduzentin gestartet ist nach ihrer Arbeit im Theater. Sie geht naiv, aber neugierig an neue Projekte und ermutigte die anwesenden Filmemacherinnen und -macher ihre Projekte auch gegen Wiederstände durchzusetzen.

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  • Eine neue Plattform für unabhängigen Dokumentarfilm zu schaffen, die nicht unbedingt im Kino und Fernsehen eine Chance haben zu laufen, ist das Ziel von Jochen Hick und seinen Mitkämpferinnen. Diese Filme haben oft eine große vernetzte Community, über die sie Zuschauer*innen ansprechen und aktivieren. Bei kommerziellen Plattformen sind solche Produktionen nachrangig gelistet und können schwer gefunden werden. Das geplante Portal für den unabhängigen Dokfilm ist nicht an Exklusivität gebunden, sondern man kann die Filme auf anderen schon bestehenden Plattformen wie Onlinefilm, Realeyz oder Dokumotive laden. Die Lizenzgeber*innen sollen sich als Community verstehen und die Plattform soll mit dem Solidaritätsgedanken entwickelt werden. Es gibt ähnliche Plattformen im Ausland. Ein erster Schritt ist ein Blog, aus der die Plattform entwickelt werden soll.

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  • DOKVILLE machte deutlich, dass Animationen nicht nur etwas für Kinder sind. Denn gegen dieses Vorurteil muss die Animationsbranche in Deutschland immer noch kämpfen. Aber das Nachmittagsprogramm am ersten Tag machte ebenso deutlich, dass es auch für Kinderprogramme sehr gut funktionieren kann. Kinder und Jugendliche reagieren sehr gut auf animierte Sequenzen in dokumentarischen Formaten und verstehen sie manchmal auch besser als die Erwachsenen.

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»Rhinedits« gestartet: Private Filme sind visuelle Schätze

»Rhinedits« gestartet:
Private Filme sind visuelle Schätze

Mit einer Kick-off-Veranstaltung ist das Interreg-Projekt »Rhinedits. Amateurfilm am Oberrhein« gestartet. Zu einem gemeinsamen Projektstart trafen sich am Donnerstag, 14. Juni 2018, in der Universitätsbibliothek Strasbourg Wissenschaftler, Pädagogen und Interessierte. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Ziel ist es, Amateurfilme der vergangenen hundert Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, zu recherchieren, zu archivieren und wieder zugänglich zu machen.

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Odile Barreault (Region Grand Est) und Jay Rowell, Direktor des Forschungszentrums GSPE der Universität Strasbourg,hoben bei der Auftaktveranstaltung von »Rhinedits« die Bedeutung dieses Projektes hervor. Es recherchiert und archiviert Amateurfilme der vergangenen 100 Jahre, die in der Oberrheinregion entstanden sind, und macht sie auf einer Online-Plattform Wissenschaftlern, Pädagogen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.

Die Universität Strasbourg, die Hochschule Offenburg und das elsässische Filmarchiv MIRA arbeiten mit zahlreichen Partnern wie der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg im Haus des Dokumentarfilms Stuttgart zusammen. Im Internet wird eine Datenbank für Amateurfilme der Oberrheinregion aufgebaut und die Archivbestände sollen auch wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro. Die Federführung haben Prof. Alexandre Sumpf (Universität Strasbourg) und Prof. Götz Gruner (Hochschule Offenburg), die das Projekt ebenso wie Christiane Sibeude (MIRA) beim Kick off vorstellten.

Das Projekt »Rhinedits« will dazu beitragen, dass die Bedeutung privater Filme als visueller Schatz und als Dokumente der Vergangenheit sowohl anerkannt als auch wahrgenommen werden. Amateurfilme sind Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Das Projekt ermöglicht erstmals den Zugang zu diesen Bildern und damit zu einem gemeinsamen kulturellen Erbe diesseits und jenseits des Rheins. Denn trotz der kriegerischen Konflikte zwischen Frankreich und Deutschland gab es immer auch einen Austausch. Mit dem Projekt soll die Bevölkerung der Oberrheinregion erreicht werden. Sie soll motiviert werden, sich mit ihrer wechselvollen Geschichte zu beschäftigen. Es sei an der Zeit, eine Vision der gemeinsamen Geschichte zu entwickeln und der Jugend, Schülern und Studierenden zu vermitteln. Aufgrund der persönlichen Perspektive kann der Amateurfilm viele Menschen erreichen und dazu beitragen, Blockaden zu lösen. Denn diese Filme machen sowohl Familiengeschichten als auch den Arbeitsalltag und das kulturelle Leben erfahrbar. »Rhinedits« will helfen, den Schatz der Amateurfilme zu bewahren. Deshalb sammelt das Projekt diese Aufnahmen und ist Ansprechpartner für Familien, Amateurfilmclubs und städtische Filmsammlungen. Am 6. Oktober wird es an verschiedenen Orten einen »Home Movie Day« geben.

Der Amateurfilm schafft neue Blickwinkel auf die Geschichte der Region. Es kann ihm im Gegensatz zu den oftmals ideologisch geprägten offiziellen, staatlichen Filmen gelingen, die Zeugnisse unbekannter Zeitzeugen auf eine viel sensiblere und gefühlsbetontere Weise zu hinterfragen. Zu den Filmen werden möglichst viele Informationen zum Kontext und den Hintergründen ihrer Entstehung zur Verfügung gestellt. Die neue Online-Plattform »RhInédits«, die in Strasbourg ebenfalls vorgestellt wurde. sowie öffentliche Filmvorführungen in verschiedenen Städten bieten die Chance, mit den Nutzern und Zuschauern zusammenzuarbeiten, um mit den Amateurfilmen und anderen filmischen Quellen die Geschichte Europas und der Grenzregion zu reflektieren.

Das SWR Fernsehen Südbaden wird am Sonntag, 17. Juni um 18 Uhr in der Sendung „Drei Land Aktuell“ um 18.00 Uhr über die Kick off-Veranstaltung berichten.

(Kay Hoffmann)

Tags: DOK News