Pepe Danquart porträtiert Joschka Fischer und erzählt damit auch die Geschichte Deutschlands in der Nachkriegszeit. Der Dokumentarfilm wird zu einer Zeitmaschine, die durch sechs Jahrzehnte reist, und Fischer zu einem Zeitreisenden, der manchmal kaum fassen kann, was in der Epoche, die ihn ebenso prägte wie er sie, alles geschehen ist. "Joschka und Herr Fischer" ist weit mehr als eine simple Biografie. Mehr politische Tipps hier im Überblick!
Mehr ging nicht: Bei der zweiten »Youngdok«-Veranstaltung im HAUS DES DOKUMENTARFILMS hätten keine weiteren Zuschauer in den Saal gepasst. Großer Erfolg also für die »Die kalte Platte«. So hieß der Dokumentarfilm, der beim zweiten Termin der neuen Stuttgarter Veranstaltungsreihe gezeigt wurde. Drei Kommunikationsdesigner der Merz Akademie hatten sich eine Bausünde aus den sechziger Jahren vorgenommen. Der »Kleine Schloßplatz« trägt einen niedlichen Namen, ist aber noch immer ein Aufreger. Oder gar schon wieder?
"Die kalte Platte – Die Jahre des kleinen Schloßplatzes" war ein Semesterprojekt, das vor genau zehn Jahren an der Stuttgarter Merz Akademie entstand. Damals waren Cem Kaya, Chi-Hun Whang und Guido Nebenborn die einzigen im Kurs, die sich für dieses lokale Thema begeisterten. Es war für alle die erste intensive Begegnung mit Dokumentarfilm. Im Interview versetzen sich die drei noch einmal zurück, knüpfen an Heute an und beantworten erste Fragen, die vor dem YoungDOK-Abend unter den Nägeln brennen.
Das Münchener DOK.fest geht heute zu Ende. Festivalleiter Daniel Sponsel gab sich bereits vor Abschluss des Wettbewerbs hoch zufrieden: »Es zeichnet sich ab, dass wir in diesem Jahr mehr als 20.000 Zuschauer haben werden, das sind noch einmal zwanzig Prozent mehr als im Rekordjahr 2012», sagte er vorab der Presse. Mittlerweile stehen auch die »Viktors« fest. So heißen ab sofort die Preise, die beim Münchener Dokumentarfilmfestival vergeben werden. Auffallende Analogie der Preise: alle Siegerfilme behandeln Migrationsthemen.
Ein Prosit, ein Pro-ho-sit, der Gemüüütlichkeit! Wer mit diesen Worten wenig bis gar nichts anfangen kann, ist in »Beerland« genau richtig. Ein Heimat-Dokumentarfilm auf den Spuren des großen deutschen Bierdurstes. Ein Amerikaner entdeckt das Geheimnis des Gebräus und hofft dabei, die Seele der Deutschen zu erkennen - oder wenigstens ihre Leberwerte. Der Film gehörte zu den positiven Überraschungen, die uns das letztjährige Dok-Leipzig-Festival bescherte. Nun, zur Frühlingsfest-Zeit, kommt die Suche nach dem Reinheitsgebot für deutsche Biertrinker auch in deutsche Kinos.
Kinostart: 25. April 2013
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