Vierzig Jahre ist es her, dass erotische Comics den Markt eroberten. Beim diesjährigen Internationalen Comicfestival in Angoulême sind die Neuauflagen der alten Klassiker und einer neuen Autorengeneration beliebt wie nie zuvor. Ein Dokumentarfilm über das Genre Erotik-Comic.
Arte, Samstag 28. Januar, 22.00 Uhr
Mit »PINA« ist Wim Wenders eine großartige Tanzdokumentation in 3D gelungen, die nun - völlig zurecht - für den Oscar in der Sparte Dokumentarfilm nominiert wurde. Bei DOKVILLE 2011, dem vom HAUS DES DOKUMENTARFILMS organisierten Branchentreff Dokumentarfilm, sprach Wenders zusammen mit Erwin M. Schmidt, dem 3D-Producer des Films, über Vorstellungen, Anforderungen und auch Schwierigkeiten mit der neuen Technik. Die nachfolgenden Textpassagen sind Ausschnitte aus dem Gespräch.
Es schmälert den Erfolg von Wim Wenders in keinster Weise, wenn man in die allgemeine Freude über die Oscar-Nominierung seines Filmes "Pina" einstreut, dass das eigentlich eine klare Sache war. An der Nominierung in der Kategorie Dokumentarfilm, die von der Academy of Motion Picture Arts & Sciences in Los Angeles jetzt publiziert wurde, führte aufgrund des großen Erfolgs des Filmes kein Weg vorbei. Außerdem ist Wim Wenders in Amerika gut bekannt - unter anderem deswegen, weil er mit "Buena Vista Social Club" schon einmal im Stand der Oscar-Erwartung war.
Neben "Pina" von Wim Wenders war in diesem Jahr ein zweiter deutscher Dokumentarfilm auf der Shortlist für den Oscar: "Jane's Journey" von Lorenz Knauer, aber leider wurde nichts aus dem Traum vom großen Preis. Die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall ist eine Frau, die auf ein ereignisreiches und spannendes Leben zurückblicken kann – aber die mittsiebzigjährige ist noch lange nicht im Rentenalter. Sie ist die Protagonistin in diesem liebevollen und ergreifenden Porträt über eine leidenschaftliche Tierforscherin.
Mit einem Aufwand von 2,6 Millionen Euro erinnert der Fernsehsender Arte in Kürze an den Niedergang der Sowjetunion vor 20 Jahren. Den Löwenanteil von 2,2 Millionen Euro investierte Arte-Programmchef Christoph Hauser in eine sechsteilige TV-Serie mit dem Titel "Lebt wohl, Genossen". Sie wird von Ende Januar an ausgestrahlt. Der kleinere, aber dennoch stattliche Anteil von 400.000 Euro floss zudem in eine multimediale Webdokumentation. Diese ist bereits im Netz abrufbar - und sie setzt Maßstäbe in einem Feld, das für Dokumentarfilmer immer interessanter wird.
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